NSA baut umfassendes Bild über soziale Kontakte
Der US-Geheimdienst NSA erstellt mit den von ihm gesammelten Daten unter anderem umfassende Profile über die sozialen Netzwerke zahlreicher Menschen - und seit 2010 auch von US-Bürgern.
Das geht laut einem Bericht der New York Times aus weiteren Dokumenten aus der Snowden-Sammlung hervor, die nun gesichtet werden konnten. Demnach seien vor drei Jahren die Restriktionen, die der NSA entsprechende Analysen bei US-Bürgern untersagten, aufgehoben worden. Für Menschen in anderen Ländern galten diese ohnehin nicht, so dass davon ausgegangen werden kann, dass hier schon länger entsprechend gearbeitet wird.
Die Grundlage für die Analysen bilden dabei die Metadaten von Telekommunikations-Vorgängen. Also wer mit wem telefoniert oder über andere Kanäle in Kontakt steht, wann von und welchem Ort aus. Die so entstehenden Geflechte werden mit weiteren Informationen angereichert, die von der NSA an verschiedenen Quellen angezapft werden. Dies reicht von öffentlichen Einträgen in Facebook-Profilen, Passagierlisten von Fluggesellschaften, Bankverbindungen, Versicherungs-Daten, Steuerinformationen und Wählerverzeichnissen.
So entsteht letztlich nicht nur ein Bild davon, mit welchen Personen ein Mensch überhaupt in Kontakt steht, sondern auch, welcher Art die Beziehungen sind. Dadurch ist es meist gar nicht nötig, auch die Inhalte der Kommunikations-Vorgänge zu analysieren, um ein genaues Bild zu erhalten.
Laut den Dokumenten erstellt die NSA Graphen der sozialen Kontakte auf Grundlage von 94 verschiedenen Basisdaten wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Darauf werden letztlich 164 verschiedene Kategorien über die Art der Verbindung aufgeschlüsselt - hier finden sich Verwandtschaftsgrade ebenso wie gemeinsame Reisen, berufliche Anstellungen oder die Nutzung von Online-Foren.
Die NSA kann auf diese Weise auch das Verbot hinsichtlich des Ausspionierens der Privatlebens von US-Bürgern umgehen. Denn die Metadaten der Telekommunikation werden aufgrund eines Gerichtsurteils schon lange nicht mehr als Teil der Privatsphäre angesehen. Und alle anderen Informationen stammen aus Quellen, zu denen der Geheimdienst ebenfalls rechtmäßig Zugang hat.
Die Grundlage für die Analysen bilden dabei die Metadaten von Telekommunikations-Vorgängen. Also wer mit wem telefoniert oder über andere Kanäle in Kontakt steht, wann von und welchem Ort aus. Die so entstehenden Geflechte werden mit weiteren Informationen angereichert, die von der NSA an verschiedenen Quellen angezapft werden. Dies reicht von öffentlichen Einträgen in Facebook-Profilen, Passagierlisten von Fluggesellschaften, Bankverbindungen, Versicherungs-Daten, Steuerinformationen und Wählerverzeichnissen.
So entsteht letztlich nicht nur ein Bild davon, mit welchen Personen ein Mensch überhaupt in Kontakt steht, sondern auch, welcher Art die Beziehungen sind. Dadurch ist es meist gar nicht nötig, auch die Inhalte der Kommunikations-Vorgänge zu analysieren, um ein genaues Bild zu erhalten.
Laut den Dokumenten erstellt die NSA Graphen der sozialen Kontakte auf Grundlage von 94 verschiedenen Basisdaten wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Darauf werden letztlich 164 verschiedene Kategorien über die Art der Verbindung aufgeschlüsselt - hier finden sich Verwandtschaftsgrade ebenso wie gemeinsame Reisen, berufliche Anstellungen oder die Nutzung von Online-Foren.
Die NSA kann auf diese Weise auch das Verbot hinsichtlich des Ausspionierens der Privatlebens von US-Bürgern umgehen. Denn die Metadaten der Telekommunikation werden aufgrund eines Gerichtsurteils schon lange nicht mehr als Teil der Privatsphäre angesehen. Und alle anderen Informationen stammen aus Quellen, zu denen der Geheimdienst ebenfalls rechtmäßig Zugang hat.
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Christian Kahle
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