Google: 20 Prozent Arbeitszeit für Ideen wohl passé
Fast ein Jahrzehnt war Google unter dem Motto "Don´t be evil" besonders stolz auf sein Arbeitszeitmodell, das den Angestellten 20 Prozent für die Entwicklung neuer Ideen freiräumte. Jetzt nimmt der Konzern davon anscheinend Abstand.
Arstechnica berichtet, das alte Modell "sei so gut wie tot", da Google Inc. momentan nicht mehr nach neuen Projekten suche, sondern rentable Geschäftsfelder entschlossen perfektionieren wolle. Unter Berufung auf Quartz wird daran erinnert, wie Google 2004 als StartUp sein innovatives Arbeitszeitmodell offensiv anpries.
Als Beispiele, die aus dem ungewöhnlichen Freiraum bei Google entstanden, werden Dienste wie AdWords, Google News und Gmail angeführt. Die mittlerweile zu Yahoo! gewechselte Marissa Mayer gab noch 2006 an, die Hälfte der neuen Google-Produkte seien auf die 20-Prozent-Regel zurückzuführen. Heute aber sei Google ein ganz normales Großunternehmen mit mehr als 45000 Angestellten und verschiebe Entwicklungsarbeit in eigene Abteilungen (Google X Lab), so die US-Berichte.
Passend dazu melden sich auch passionierte Ingenieure zu Wort, die angeben, zwar weiterhin auf den Google-Apparat zugreifen zu können, um neue Ideen auszuprobieren - aber dann eben 120 Prozent Arbeitszeit in Kauf nehmen müssen, um die Stunden freizuschaufeln, die für nicht auftragsgebundene Arbeit nötig seien.
Denn wenn man auf die früheren Freiheiten bestehe, drohen demnach in der internen Bewertung von Effizienz Abzüge und Karriere-Hindernisse, so Stimmen aus dem Google-Imperium. Unterstützt würden diese Veränderungen von Google-Mitgründer Larry Page höchstpersönlich. Die früher so sympathische, ressortübergreifende Hands-On-Mentalität bei Google ("Don´t be evil") stehe vor dem Aus, resümiert Arstechnica, kann die Entwicklung vor dem Hintergrund des aktuellen Geschäftsmodells aber nachvollziehen.
Als Beispiele, die aus dem ungewöhnlichen Freiraum bei Google entstanden, werden Dienste wie AdWords, Google News und Gmail angeführt. Die mittlerweile zu Yahoo! gewechselte Marissa Mayer gab noch 2006 an, die Hälfte der neuen Google-Produkte seien auf die 20-Prozent-Regel zurückzuführen. Heute aber sei Google ein ganz normales Großunternehmen mit mehr als 45000 Angestellten und verschiebe Entwicklungsarbeit in eigene Abteilungen (Google X Lab), so die US-Berichte.
Passend dazu melden sich auch passionierte Ingenieure zu Wort, die angeben, zwar weiterhin auf den Google-Apparat zugreifen zu können, um neue Ideen auszuprobieren - aber dann eben 120 Prozent Arbeitszeit in Kauf nehmen müssen, um die Stunden freizuschaufeln, die für nicht auftragsgebundene Arbeit nötig seien.
Denn wenn man auf die früheren Freiheiten bestehe, drohen demnach in der internen Bewertung von Effizienz Abzüge und Karriere-Hindernisse, so Stimmen aus dem Google-Imperium. Unterstützt würden diese Veränderungen von Google-Mitgründer Larry Page höchstpersönlich. Die früher so sympathische, ressortübergreifende Hands-On-Mentalität bei Google ("Don´t be evil") stehe vor dem Aus, resümiert Arstechnica, kann die Entwicklung vor dem Hintergrund des aktuellen Geschäftsmodells aber nachvollziehen.
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