Google schaltet Sonderseite vor Bundestagswahl
Google hat vor der am 22. September stattfindenden Bundestagswahl eine Sonderseite online gestellt, die unter dem Motto "Es ist deine Wahl. Rede mit." Informationen zur Wahl sammeln und Diskussionen ermöglichen soll.
Auf der Startseite wird derzeit etwa ein Hang-Out mit der Design-Expertin Gesche Joost angekündigt, die von der SPD als mögliche Internet-Ministerin gehandelt wird. Mit dem Hashtag #neuland verweist Google auch auf Kanzlerin Merkels Position zu der anhaltenden Diskussion um digitale Privatsphäre, welche durch Enthüllungen von Edward Snowden angestossen wurde. Natürlich fehlen auch Wahlprognosen und Links zu Parteien, Programmen Politkern und Medien nicht.
Als Partner für Auswahl und Bereitstellung von Inhalten hat Google den gemeinnützigen Verein pol-di-net gewählt, der nach eigenen Angaben seit 1998 über Netzpolitik informiert und Politiker-Chats anstösst. Die Homepage des in Berlin ansässigen Vereins findet sich hier. Naturgemäß liegt ein Schwerpunkt der Kampagne auf Web-relevanten Themen. Hier einige optische Impressionen des Google-Angebots:
Google-Sprecher Ralf Bremer sagte laut stern.de, man wolle mit dem Angebot "einen digitalen Treffpunkt anbieten, bei dem man sich nicht nur informieren, sondern auch über Programme und die Politiker diskutieren kann". Ähnliche Sonderseiten hatte Google in der Vergangenheit auch in den USA, Frankreich und Italien online geschaltet, hieß es. Über etwaige Interessenkonflikte zwischen Neutralität und Googles eigenen Zielen bei Themen wie etwa dem Leistungsschutzrecht scheint allerdings noch keine Diskussion stattzufinden.
Google selbst verfügt durch Suchanfragen über Daten, die nicht nur Grippewellen vorhersagen lassen, sondern im Bereich Politik auch Trends zu Kandidaten und Themen abbilden können. Diese werden in Infografiken dargestellt. Wer an Debatten teilnehmen will, wird über attraktive Schaubilder auf das soziale Netzwerk Google+ weitergeleitet. Noch aber haben sich erst gut 500 Google+-Nutzer der Community "Politik & Wahlen" angeschlossen.
Als Partner für Auswahl und Bereitstellung von Inhalten hat Google den gemeinnützigen Verein pol-di-net gewählt, der nach eigenen Angaben seit 1998 über Netzpolitik informiert und Politiker-Chats anstösst. Die Homepage des in Berlin ansässigen Vereins findet sich hier. Naturgemäß liegt ein Schwerpunkt der Kampagne auf Web-relevanten Themen. Hier einige optische Impressionen des Google-Angebots:
Google-Sprecher Ralf Bremer sagte laut stern.de, man wolle mit dem Angebot "einen digitalen Treffpunkt anbieten, bei dem man sich nicht nur informieren, sondern auch über Programme und die Politiker diskutieren kann". Ähnliche Sonderseiten hatte Google in der Vergangenheit auch in den USA, Frankreich und Italien online geschaltet, hieß es. Über etwaige Interessenkonflikte zwischen Neutralität und Googles eigenen Zielen bei Themen wie etwa dem Leistungsschutzrecht scheint allerdings noch keine Diskussion stattzufinden.
Google selbst verfügt durch Suchanfragen über Daten, die nicht nur Grippewellen vorhersagen lassen, sondern im Bereich Politik auch Trends zu Kandidaten und Themen abbilden können. Diese werden in Infografiken dargestellt. Wer an Debatten teilnehmen will, wird über attraktive Schaubilder auf das soziale Netzwerk Google+ weitergeleitet. Noch aber haben sich erst gut 500 Google+-Nutzer der Community "Politik & Wahlen" angeschlossen.
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