Carl Icahn steigt bei Apple ein, Unruhe zu erwarten
Der bekannte US-amerikanische Finanzinvestor Carl Icahn hat sich bei Apple eingekauft. Der Milliardär, der für seine aggressiven Geschäftspraktiken bekannt ist, stellte auch gleich eine erste Forderung an Apple-Chef Cook.
In den letzten Wochen haben sich die Berichte über Unruhe beim kalifornischen Konzern gehäuft, mit dem Einstieg des Investors Carl Icahn dürfte diese auch nicht aufhören, im Gegenteil. Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, hat Icahn Aktien im Wert von 1,5 Milliarden Dollar übernommen.
Der Unternehmer hat das Geschäft via Twitter auch selbst bestätigt. Konkrete Zahlen nennt Icahn zwar nicht, kündigte aber an, auf den Konzern auch gleich Einfluss nehmen zu wollen: "Wir glauben, dass das Unternehmen extrem unterbewertet ist. Habe mit (Apple-CEO) Tim Cook gesprochen. Mehr folgt."
Siehe auch: Apple-Aufsichtsrat will vom CEO mehr Innovationen
In einem zweiten Tweet wurde Icahn dann etwas konkreter und meinte, dass er ein "nettes Gespräch" mit Cook hatte. Thema des Gesprächs war laut dem Investor der Aktienrückkauf. Icahn fordert, dass das Unternehmen aus Cupertino sich einen größeren Wertpapieranteil zurückholen sollte und das am besten sofort.
Der Aktienrückkauf wurde von der Apple-Konzernführung bereits zuvor angekündigt, bis 2015 sollen dadurch (sowie über Dividenden) etwa 100 Milliarden Dollar an Aktionäre ausgeschüttet werden. Apple bestätigte das Gespräch mit Icahn, schwieg sich über Details aber ebenso aus.
Wie groß der Einfluss Icahns auf Apple trotz der Milliardeninvestition tatsächlich sein wird bzw. ist, wird sich allerdings erst zeigen. Das Wall Street Journal rechnet vor, dass der Geschäftsmann bei der kolportierten Summe von 1,5 Milliarden Dollar und Apples Börsenwert von etwa 450 Milliarden Dollar einen Anteil von deutlich unter einem Prozent haben dürfte. Die Börse reagierte jedenfalls positiv auf den Einstieg Icahns, die Aktie des Unternehmens legte um knapp fünf Prozent zu und steht derzeit bei 489,57 Dollar.
Siehe auch: Apple-Aktie rutscht auf tiefsten Stand seit Dez. 2011
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Der Aktienrückkauf wurde von der Apple-Konzernführung bereits zuvor angekündigt, bis 2015 sollen dadurch (sowie über Dividenden) etwa 100 Milliarden Dollar an Aktionäre ausgeschüttet werden. Apple bestätigte das Gespräch mit Icahn, schwieg sich über Details aber ebenso aus.
Wie groß der Einfluss Icahns auf Apple trotz der Milliardeninvestition tatsächlich sein wird bzw. ist, wird sich allerdings erst zeigen. Das Wall Street Journal rechnet vor, dass der Geschäftsmann bei der kolportierten Summe von 1,5 Milliarden Dollar und Apples Börsenwert von etwa 450 Milliarden Dollar einen Anteil von deutlich unter einem Prozent haben dürfte. Die Börse reagierte jedenfalls positiv auf den Einstieg Icahns, die Aktie des Unternehmens legte um knapp fünf Prozent zu und steht derzeit bei 489,57 Dollar.
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