Apple-Aufsichtsrat will vom CEO mehr Innovationen
Der Aufsichtsrat des kalifornischen Herstellers Apple, das so genannte Board of Directors, soll derzeit Druck auf Tim Cook ausüben und vom CEO ein höheres Tempo bei der Einführung von Innovationen fordern. Hintergrund ist der Aktienkurs von Apple.
Wie das Apple-Blog 9to5Mac unter Berufung auf einen Beitrag des Fernsehsenders Fox Business News berichtet, ist der Aufsichtsrat des Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino derzeit nicht zufrieden mit der Geschwindigkeit bei der Einführung innovativer Produkte. Charlie Gasparino, Chefkorrespondent des Senders, betonte, dass diese Informationen auf "soliden Quellen" beruhten. Gasparino stellte allerdings auch klar, dass das nicht bedeutet, dass der Job von Tim Cook in Gefahr wäre.
Der Aufsichtsrat habe jedoch seine "Sorge" ausgedrückt, dass Apple nicht schnell genug innoviere, so Fox Business News. Der Konzern habe demnach seit Cooks Dienstantritt kaum bahnbrechende neue Produkte eingeführt, nun soll Druck auf den CEO ausgeübt werden. Man befürchtet, dass Apple "nicht genug in der Pipeline" aufzuweisen hätte und das "Momentum", also den Schwung, der noch aus den Tagen von Steve Jobs stamme, nicht fortführen könne.
Der TV-Sender sieht als Hintergrund den Aktienkurs von Apple: Dieser steht derzeit bei 461 Dollar und ist damit weit vom bisherigen Rekordwert von rund 700 Dollar (September 2012) entfernt. Der Sender verweist zwar auf Cooks eigene Aussagen, wonach das von ihm geleitete Unternehmen sehr wohl zahlreiche neue Produkte wie die iWatch vorbereite, was aber intern offenbar nicht ganz so optimistisch gesehen wird.
Gasparino betont mehrfach, dass das keine Gefahr für Cooks Job bedeute und dass der Aufsichtsrat "zu 100 Prozent" hinter dem CEO stehe. Zumindest noch. Zwar sei der Zeitpunkt definitiv noch nicht erreicht, meint der Korrespondent, aber solche Personalien würden stets mit Druck des Aufsichtsrats beginnen.
Der Aufsichtsrat habe jedoch seine "Sorge" ausgedrückt, dass Apple nicht schnell genug innoviere, so Fox Business News. Der Konzern habe demnach seit Cooks Dienstantritt kaum bahnbrechende neue Produkte eingeführt, nun soll Druck auf den CEO ausgeübt werden. Man befürchtet, dass Apple "nicht genug in der Pipeline" aufzuweisen hätte und das "Momentum", also den Schwung, der noch aus den Tagen von Steve Jobs stamme, nicht fortführen könne.
Der TV-Sender sieht als Hintergrund den Aktienkurs von Apple: Dieser steht derzeit bei 461 Dollar und ist damit weit vom bisherigen Rekordwert von rund 700 Dollar (September 2012) entfernt. Der Sender verweist zwar auf Cooks eigene Aussagen, wonach das von ihm geleitete Unternehmen sehr wohl zahlreiche neue Produkte wie die iWatch vorbereite, was aber intern offenbar nicht ganz so optimistisch gesehen wird.
Gasparino betont mehrfach, dass das keine Gefahr für Cooks Job bedeute und dass der Aufsichtsrat "zu 100 Prozent" hinter dem CEO stehe. Zumindest noch. Zwar sei der Zeitpunkt definitiv noch nicht erreicht, meint der Korrespondent, aber solche Personalien würden stets mit Druck des Aufsichtsrats beginnen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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