HTC: 1 Mrd. Dollar für Werbung - Weniger Modelle
Der taiwanische Smartphonehersteller HTC will mit einer sehr breit angelegten Werbekampagne und einer vereinfachten Produktpalette endlich die seit langem andauernden Probleme überwinden. Ziel ist es, Samsung und Apple bald wieder verstärkt Konkurrenz zu machen.
HTC will bei der nach Angaben von Branchenbeobachtern rund eine Milliarde Dollar schweren Werbekampagne darauf setzen, seine 17-jährige Geschichte als verändernde Kraft im Markt für mobile Geräte wie etwa Smartphones in den Mittelpunkt zu rücken. Die Kampagne steht deshalb unter dem Motto "Here's To Change" (zu deutsch "Auf die Veränderung!").
Als Gallionsfigur der HTC Change Kampagne hat das Unternehmen den US-Schauspieler Robert Downey Jr. engagiert, der die Rolle des "Auslösers von Veränderungen" in einer Reihe von "kreativen Werbespots" übernimmt. Die Zusammenarbeit mit dem vor allem als Actionheld bekannten Schauspieler ist auf zwei Jahre angelegt und kostet HTC wohl rund 12 Millionen Dollar.
Tatsächlich hat HTC durchaus einige wichtige Neuerungen im Smartphone-Markt bewirkt, seitdem man vom reinen Vertragsfertiger zur eigenen Marke wurde. Unter anderem bot das Unternehmen als erster Hersteller ein Full-HD-Smartphone und war der Hardware-Partner hinter Googles erstem Android-Smartphone.
Die neuen Werbespots nutzen Wortspiele, um deutlich zu machen, für was die drei Buchstaben des Firmennamens HTC stehen könnten. So ist Downey Jr. unter anderem in Clips mit Titeln wie "Hipster Troll Carwash" und "Hold This Cat" zu sehen, in denen eben Trolle im Hipster-Outfit Autos waschen oder der Schauspieler eine Katze halten darf. Die ersten Spots werden ab dem 15. August ausgestrahlt.
Um auf einen grünen Zweig zu kommen, will HTC auch seine Produktstrategie erneut anpassen. Nachdem das Ansehen der Marke durch die Einführung des HTC One nach Angaben von Marketing-Chef Benjamin Ho bereits deutlich gesteigert werden konnte, will man nun weiter auf die Einführung von wenigen, aber mit mehr Aufwand entwickelten und vermarkteten Geräten setzen.
Ho zufolge sind für den weiteren Verlauf des Jahres zwei bis drei Geräte der Mittel- und Low-End-Klasse als Teil der HTC Desire-Serie geplant. Außerdem wird es eine Variante des Flaggschiff-Modells HTC One geben, kündigte er an. Dabei dürfte es sich um das HTC One Max handeln, das erste Phablet des taiwanischen Herstellers, das mit einem riesigen 5,9-Zoll-Display und einem High-End-Prozessor von Qualcomm gegen Geräte wie das Samsung Galaxy Note 3 antreten wird.
Der Marketing-Chef von HTC gestand ein, dass man zuvor einfach zu viele Geräte auf den Markt gebracht habe, weshalb man in diesem Jahr vorsichtiger agiere. Dies hatte zu einer Verwässerung des Markenimages und einer zunehmenden Verwirrung der Kunden durch die schiere Vielzahl der verfügbaren HTC-Smartphones mit ähnlicher Ausstattung aber fehlenden Alleinstellungsmerkmalen geführt.
Als Gallionsfigur der HTC Change Kampagne hat das Unternehmen den US-Schauspieler Robert Downey Jr. engagiert, der die Rolle des "Auslösers von Veränderungen" in einer Reihe von "kreativen Werbespots" übernimmt. Die Zusammenarbeit mit dem vor allem als Actionheld bekannten Schauspieler ist auf zwei Jahre angelegt und kostet HTC wohl rund 12 Millionen Dollar.
Tatsächlich hat HTC durchaus einige wichtige Neuerungen im Smartphone-Markt bewirkt, seitdem man vom reinen Vertragsfertiger zur eigenen Marke wurde. Unter anderem bot das Unternehmen als erster Hersteller ein Full-HD-Smartphone und war der Hardware-Partner hinter Googles erstem Android-Smartphone.
Die neuen Werbespots nutzen Wortspiele, um deutlich zu machen, für was die drei Buchstaben des Firmennamens HTC stehen könnten. So ist Downey Jr. unter anderem in Clips mit Titeln wie "Hipster Troll Carwash" und "Hold This Cat" zu sehen, in denen eben Trolle im Hipster-Outfit Autos waschen oder der Schauspieler eine Katze halten darf. Die ersten Spots werden ab dem 15. August ausgestrahlt.
Um auf einen grünen Zweig zu kommen, will HTC auch seine Produktstrategie erneut anpassen. Nachdem das Ansehen der Marke durch die Einführung des HTC One nach Angaben von Marketing-Chef Benjamin Ho bereits deutlich gesteigert werden konnte, will man nun weiter auf die Einführung von wenigen, aber mit mehr Aufwand entwickelten und vermarkteten Geräten setzen.
Ho zufolge sind für den weiteren Verlauf des Jahres zwei bis drei Geräte der Mittel- und Low-End-Klasse als Teil der HTC Desire-Serie geplant. Außerdem wird es eine Variante des Flaggschiff-Modells HTC One geben, kündigte er an. Dabei dürfte es sich um das HTC One Max handeln, das erste Phablet des taiwanischen Herstellers, das mit einem riesigen 5,9-Zoll-Display und einem High-End-Prozessor von Qualcomm gegen Geräte wie das Samsung Galaxy Note 3 antreten wird.
Der Marketing-Chef von HTC gestand ein, dass man zuvor einfach zu viele Geräte auf den Markt gebracht habe, weshalb man in diesem Jahr vorsichtiger agiere. Dies hatte zu einer Verwässerung des Markenimages und einer zunehmenden Verwirrung der Kunden durch die schiere Vielzahl der verfügbaren HTC-Smartphones mit ähnlicher Ausstattung aber fehlenden Alleinstellungsmerkmalen geführt.
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