ASUS gibt Tablets mit Windows RT vollständig auf
Der taiwanische Computerhersteller ASUS hat deutlich gemacht, dass der in der letzten Woche angekündigte Verzicht auf Geräte mit Microsofts ARM-Betriebssystem Windows RT nicht nur vorläufig, sondern endgültig ist.
Gegenüber dem Wall Street Journal erklärte ASUS-CEO Jerry Shen anlässlich der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen, dass sein Unternehmen keine weiteren Tablets mit dem ARM-Derivat von Windows 8 mehr anbieten will. Als Hauptgrund nannte er die enttäuschenden Verkaufszahlen derartiger Produkte.
Man stehe mit der Auffassung, dass Windows RT eine Enttäuschung sei, keineswegs alleine da, so Shen. Stattdessen gebe es in der gesamten Industrie die gleiche Meinung zu dem für ARM-Plattformen konzipierten Betriebssystem von Microsoft, das bisher nur auf einigen wenigen Tablets zum Einsatz kam, darunter auch das Microsoft Surface RT.
Shen stellte klar, dass man künftig ausschließlich auf Tablets, Notebooks und PCs setzen werde, die mit der vollwertigen Version von Windows 8 auf x86-Basis ausgerüstet sind. Dabei gehe es vor allem um die Abwärtskompatibilität, die bei Windows RT nicht gegeben sei. ASUS musste wegen der schlechten Verkaufszahlen seiner Windows RT-basierten Tablets laut Shen sogar einen Verlust hinnehmen. Konkrete Zahlen zur Höhe der Einbußen blieb der ASUS-CEO jedoch schuldig.
ASUS hatte bereits in der letzten Woche angedeutet, dass man Windows RT wegen der enttäuschenden Verkaufszahlen vorläufig aufgeben wolle. Shen machte nun klar, dass das Betriebssystem für sein Unternehmen endgültig keine Rolle mehr spielen wird. Der Hauptkritikpunkt bei Windows RT ist die fehlende Kompatibilität mit älteren Windows-Anwendungen, die nur auf x86-Prozessoren laufen. Hinzu kommt, dass das Sortiment der Modern UI-Apps, die über den Windows Store angeboten werden, noch nicht attraktiv genug ist.
Derzeit wird das ASUS VivoTab RT als einziges Windows RT-Tablet von ASUS auch in Deutschland zu günstigen Preisen abverkauft. So kostet die Variante mit 64 Gigabyte Flash-Speicher und Keyboard-Dock nur noch knapp 450 Euro. Das Tablet mit seinem 10,1 Zoll großen Display und der Nvidia Tegra 3 Quadcore ARM-Plattform wird mit 64 GB Speicher für 349 Euro angeboten. Nach dem Ausstieg von Samsung und ASUS verbleiben nur noch Dell und Microsoft selbst als Anbieter von Tablets mit Windows RT auf dem deutschen Markt.
Man stehe mit der Auffassung, dass Windows RT eine Enttäuschung sei, keineswegs alleine da, so Shen. Stattdessen gebe es in der gesamten Industrie die gleiche Meinung zu dem für ARM-Plattformen konzipierten Betriebssystem von Microsoft, das bisher nur auf einigen wenigen Tablets zum Einsatz kam, darunter auch das Microsoft Surface RT.
Shen stellte klar, dass man künftig ausschließlich auf Tablets, Notebooks und PCs setzen werde, die mit der vollwertigen Version von Windows 8 auf x86-Basis ausgerüstet sind. Dabei gehe es vor allem um die Abwärtskompatibilität, die bei Windows RT nicht gegeben sei. ASUS musste wegen der schlechten Verkaufszahlen seiner Windows RT-basierten Tablets laut Shen sogar einen Verlust hinnehmen. Konkrete Zahlen zur Höhe der Einbußen blieb der ASUS-CEO jedoch schuldig.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
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