Microsoft meldet Plus, Börsianer schwer enttäuscht
Microsoft hat soeben die Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2013 bekanntgegeben, das bei dem Unternehmen im Juni endete. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte man den Umsatz im vierten Quartal um 10 Prozent steigern.
Der Gewinn lag nach Angaben des Unternehmens bei 4,97 Milliarden Dollar, was einer erheblichen Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht, als man noch knapp 500 Millionen Dollar Verlust melden musste. Die Übernahme des Werbenetzwerks aQuantive im Jahr 2007 kostete das Unternehmen auf das ganze Jahr betrachtet jedoch erneut viel Geld, nämlich 6,2 Milliarden Dollar.
Die Windows-Sparte von Microsoft konnte ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent steigern und brachte 4,4 Milliarden Dollar ein. Zu den Verkaufszahlen von Windows 8 machte Microsoft überraschenderweise erneut keinerlei Angaben, so dass weiterhin von gut 100 Millionen verkauften Lizenzen auszugehen ist.
Die Xbox-Sparte von Microsoft, besser bekannt als Entertainment and Devices Division, erzielte einen Umsatz von 1,9 Milliarden Dollar im letzten Quartal und steigerte sich damit um 7,5 Prozent. Die Business-Sparte, zu der auch das Office-Team gehört, setzte 7,2 Milliarden Dollar um und konnte somit 14 Prozent zulegen.
Auf das Gesamtjahr betrachtet belief sich der Gewinn im Jahr 2013 auf 21,86 Milliarden Dollar, womit man die knapp 17 Milliarden des letzten Geschäftsjahres deutlich in den Schatten stellte. Der Umsatz lag für das gesamte Geschäftsjahr 2013 bei 77,85 Milliarden Dollar, während es im Vorjahr noch 73,72 Milliarden Dollar waren.
Es ist das letzte Mal, dass Microsoft seine Geschäftszahlen in dieser Form meldet. Aufgrund der kürzlich bekanntgegebenen Umstrukturierung wird das Unternehmen wahrscheinlich ab dem derzeit laufenden ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 eine Neuordnung seines Geschäftsberichts vornehmen, um die internen Veränderungen widerzuspiegeln.
Nach Angaben von Microsoft zeigte sich im vierten Quartal 2013, dass man weiterhin eine große Nachfrage bei Business-Kunden verzeichnen kann und noch viel Arbeit im Bereich der hauseigenen Hardware-Produkte vor sich hat. Unter anderem musste man fast eine Milliarde Dollar abschreiben, weil man "Anpassungen in der Lagerhaltung" der Surface RT Tablets vornehmen musste.
Für die nähere Zukunft erwartet Microsoft nach eigener Aussage einen harten Konkurrenzkampf in all seinen Geschäftsbereichen. Unter anderem soll viel Geld für neue Produkte und Dienste ausgegeben werden, die zunächst nicht profitabel sind. Was Windows 8 und Windows 8.1 betrifft, so geht das Unternehmen von einer Fortsetzung des Trends hin zu Touch-fähigen und teilweise mobilen Geräten aus, auf die man sich zunehmend einstellt.
Insgesamt konnte Microsoft zwar erhebliche Gewinne einfahren, enttäuschte die Erwartungen der Börse aber deutlich. Die Analysten waren von fast 21 Milliarden Dollar Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres ausgangen und hatten für das Gesamtjahr ebenfalls höhere Erwartungen. Im nachbörslichen Handel verlor die Microsoft-Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen bisher bereits mehr als fünf Prozent.
Die Windows-Sparte von Microsoft konnte ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent steigern und brachte 4,4 Milliarden Dollar ein. Zu den Verkaufszahlen von Windows 8 machte Microsoft überraschenderweise erneut keinerlei Angaben, so dass weiterhin von gut 100 Millionen verkauften Lizenzen auszugehen ist.
Die Xbox-Sparte von Microsoft, besser bekannt als Entertainment and Devices Division, erzielte einen Umsatz von 1,9 Milliarden Dollar im letzten Quartal und steigerte sich damit um 7,5 Prozent. Die Business-Sparte, zu der auch das Office-Team gehört, setzte 7,2 Milliarden Dollar um und konnte somit 14 Prozent zulegen.
Auf das Gesamtjahr betrachtet belief sich der Gewinn im Jahr 2013 auf 21,86 Milliarden Dollar, womit man die knapp 17 Milliarden des letzten Geschäftsjahres deutlich in den Schatten stellte. Der Umsatz lag für das gesamte Geschäftsjahr 2013 bei 77,85 Milliarden Dollar, während es im Vorjahr noch 73,72 Milliarden Dollar waren.
Es ist das letzte Mal, dass Microsoft seine Geschäftszahlen in dieser Form meldet. Aufgrund der kürzlich bekanntgegebenen Umstrukturierung wird das Unternehmen wahrscheinlich ab dem derzeit laufenden ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 eine Neuordnung seines Geschäftsberichts vornehmen, um die internen Veränderungen widerzuspiegeln.
Nach Angaben von Microsoft zeigte sich im vierten Quartal 2013, dass man weiterhin eine große Nachfrage bei Business-Kunden verzeichnen kann und noch viel Arbeit im Bereich der hauseigenen Hardware-Produkte vor sich hat. Unter anderem musste man fast eine Milliarde Dollar abschreiben, weil man "Anpassungen in der Lagerhaltung" der Surface RT Tablets vornehmen musste.
Für die nähere Zukunft erwartet Microsoft nach eigener Aussage einen harten Konkurrenzkampf in all seinen Geschäftsbereichen. Unter anderem soll viel Geld für neue Produkte und Dienste ausgegeben werden, die zunächst nicht profitabel sind. Was Windows 8 und Windows 8.1 betrifft, so geht das Unternehmen von einer Fortsetzung des Trends hin zu Touch-fähigen und teilweise mobilen Geräten aus, auf die man sich zunehmend einstellt.
Insgesamt konnte Microsoft zwar erhebliche Gewinne einfahren, enttäuschte die Erwartungen der Börse aber deutlich. Die Analysten waren von fast 21 Milliarden Dollar Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres ausgangen und hatten für das Gesamtjahr ebenfalls höhere Erwartungen. Im nachbörslichen Handel verlor die Microsoft-Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen bisher bereits mehr als fünf Prozent.
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