Blu-ray: Microsoft zahlt zwei bis drei Dollar an Sony
Microsofts für nächsten Herbst angekündigte Next-Generation-Konsole Xbox One hat als optisches Laufwerk eine Blu-ray-Einheit, was eine von Sony mitentwickelte Technologie ist. Deshalb verdient Sony künftig an jeder verkauften Microsoft-Konsole mit.
Beim aktuellen Xbox-One Vorgänger Xbox 360 verwendet Microsoft noch ein herkömmliches DVD-Laufwerk, das kam allerdings als Next-Gen-Trägermedium keinesfalls in Frage, da bereits jetzt einige Games auf mehreren Scheiben ausgeliefert werden. Im Gegensatz dazu hat die PlayStation 3 seit jeher ein Blu-ray-Laufwerk, Platzprobleme sind für Sony entsprechend ein Fremdwort.
Microsoft blieb auch nicht viel anderes übrig als bei der Xbox One ebenfalls auf Blu-ray zu setzen. Wohl zur Freude des japanischen Elektronikriesen: Denn wie Michael Pachter, bekannter wie umstrittener Analyst von Wedbush Securities, in seiner wöchentlichen Video-Strecke "Pach-Attack!" auf Gametrailers meinte, werde Microsoft zwei bis drei Dollar pro verkaufte Konsole an Sony überweisen müssen.
Das klingt zunächst einmal nach nicht viel, berücksichtigt man aber die angepeilten bzw. erwarteten Konsolenverkäufe, dann kommt da wohl ein ganz ordentlich Zubrot für Sony hinzu. Grundlage für Pachters Voraussagen sind die aktuellen bzw. vergangenen Zahlen der Xbox 360, also zwischen zehn und 15 Millionen Stück pro Jahr und eine Gesamtmenge von etwa 75 Millionen bis zum Ende der (kommenden) Konsolengeneration.
Nach Schätzungen von Pachter sollen es letztlich zwischen 150 und 250 Millionen Dollar sein. "Das ist nicht genug, um einen relevanten Unterschied zu machen", das Geld werde Sony aber bei der Profitabilität helfen, meint Pachter.
Unklar ist bei Pachters Aussage, ob und wie viel die anderen Mitglieder der "Blu-ray Disc Association" für die Blu-ray-Nutzung von Microsoft erhalten, das Format wurde schließlich nicht von Sony alleine entwickelt, sondern von einem Konsortium mehrerer Unternehmen, darunter auch Philips, Sharp und Samsung.
Microsoft blieb auch nicht viel anderes übrig als bei der Xbox One ebenfalls auf Blu-ray zu setzen. Wohl zur Freude des japanischen Elektronikriesen: Denn wie Michael Pachter, bekannter wie umstrittener Analyst von Wedbush Securities, in seiner wöchentlichen Video-Strecke "Pach-Attack!" auf Gametrailers meinte, werde Microsoft zwei bis drei Dollar pro verkaufte Konsole an Sony überweisen müssen.
Das klingt zunächst einmal nach nicht viel, berücksichtigt man aber die angepeilten bzw. erwarteten Konsolenverkäufe, dann kommt da wohl ein ganz ordentlich Zubrot für Sony hinzu. Grundlage für Pachters Voraussagen sind die aktuellen bzw. vergangenen Zahlen der Xbox 360, also zwischen zehn und 15 Millionen Stück pro Jahr und eine Gesamtmenge von etwa 75 Millionen bis zum Ende der (kommenden) Konsolengeneration.
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