Android-Mitgründer:
Fragmentierung überbewertet
Googles mobiles Betriebssystem steht immer wieder wegen Fragmentierung in der Kritik, auch wenn sich die Lage durch die lange Jelly-Bean-Laufzeit jüngst entschärft hat. Rich Miner, einer der Mitgründer von Android, meint, dass entsprechende Kritik "aufgeblasen" sei.
Wie Boy Genius Report unter Berufung auf die Seite Xconomy berichtet, hat Rich Miner, der gemeinsam mit Andy Rubin, Nick Sears und Chris White Android gegründet hat (also noch vor der Übernahme durch Google), die immer wieder geäußerte Kritik an der Fragmentierung des Betriebssystems als etwas überzogen bezeichnet.
Im Rahmen eines Forums des Massachusetts Technology Leadership Council sagte Miner, dass die meisten Nutzer davon gar nichts mitbekämen. Er verwies auf die schiere Masse an Android-Geräten: "Man darf nicht vergessen, dass jeden Tag etwa 1,5 Millionen Android-Smartphones aktiviert werden und es insgesamt rund 900 Millionen Geräte gibt."
Angesichts dieser Zahlen sei eine gewisse Fragmentierung nicht zu vermeiden. Allerdings bekomme der durchschnittliche Nutzer davon zumeist gar nichts mit, meint Miner: "Wir Technik-Fans lesen einschlägige Blogs und wissen deshalb, welche Features wir (bei einer alten Android-Version) vermissen könnten." Wenn man hingegen einen Durchschnittskunden fragte, ob er das Gefühl habe, dass sein Phone heute ein Update braucht, dann würde dieser das verneinen und sagen, dass sie ziemlich glücklich mit den Ergebnissen und der Leistung seien, so Miner.
Allerdings gab auch er zu, dass Fragmentierung ein Problem darstellen könne, nämlich dann, wenn es um Sicherheits-Updates geht. Allerdings könne man hier nicht immer Google die Schuld geben, da die Mobilfunkbetreiber und Vertriebspartner immer wieder für Verzögerungen bei der Bereitstellung sorgten
Google habe inzwischen gelernt, sehr schnell auf Sicherheitsprobleme zu reagieren, Mobilfunk-Unternehmen seien dagegen etwas "konservativer". Miner hat allerdings durchaus Verständnis dafür, da es schließlich diese Unternehmen sind, die von den Kunden Anrufe bekämen, wenn eine Veröffentlichung einmal nicht so "robust" sei.
Siehe auch: Android-Anteile - Jelly Bean erstmals vor Gingerbread
Im Rahmen eines Forums des Massachusetts Technology Leadership Council sagte Miner, dass die meisten Nutzer davon gar nichts mitbekämen. Er verwies auf die schiere Masse an Android-Geräten: "Man darf nicht vergessen, dass jeden Tag etwa 1,5 Millionen Android-Smartphones aktiviert werden und es insgesamt rund 900 Millionen Geräte gibt."
Angesichts dieser Zahlen sei eine gewisse Fragmentierung nicht zu vermeiden. Allerdings bekomme der durchschnittliche Nutzer davon zumeist gar nichts mit, meint Miner: "Wir Technik-Fans lesen einschlägige Blogs und wissen deshalb, welche Features wir (bei einer alten Android-Version) vermissen könnten." Wenn man hingegen einen Durchschnittskunden fragte, ob er das Gefühl habe, dass sein Phone heute ein Update braucht, dann würde dieser das verneinen und sagen, dass sie ziemlich glücklich mit den Ergebnissen und der Leistung seien, so Miner.
Allerdings gab auch er zu, dass Fragmentierung ein Problem darstellen könne, nämlich dann, wenn es um Sicherheits-Updates geht. Allerdings könne man hier nicht immer Google die Schuld geben, da die Mobilfunkbetreiber und Vertriebspartner immer wieder für Verzögerungen bei der Bereitstellung sorgten
Google habe inzwischen gelernt, sehr schnell auf Sicherheitsprobleme zu reagieren, Mobilfunk-Unternehmen seien dagegen etwas "konservativer". Miner hat allerdings durchaus Verständnis dafür, da es schließlich diese Unternehmen sind, die von den Kunden Anrufe bekämen, wenn eine Veröffentlichung einmal nicht so "robust" sei.
Siehe auch: Android-Anteile - Jelly Bean erstmals vor Gingerbread
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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