Open Mic: Android hört künftig bei Bedarf immer zu
Smartphones und Tablets mit Googles mobilem Betriebssystem Android werden künftig dank der Integration einer neuen Funktion namens "Open Mic" immer darauf hören, was der Nutzer ihnen sagt - allerdings nur, wenn man es auch wirklich wünscht.
Laut neuen Informationen, die dem Technikportal SlashGear vorliegen, will Google die "Open Mic" genannte Funktion in der kommenden Ausgabe von Android ab Werk integrieren. Damit soll sie bei Android künftig eine zentrale Rolle übernehmen, um stets für die Ausführung von Sprachkommandos bereit zu sein, indem das jeweilige Smartphone oder Tablet sein Mikrofon ständig eingeschaltet lässt.
Open Mic
Mit Open Mic wird es, wie in dem jüngst geleakten Werbevideo zum neuen Motorola-Smartphone Moto X gezeigt, möglich sein, zu einem beliebigen Zeitpunkt das jeweilige Gerät "anzusprechen", um per Sprachkommando zum Beispiel eine Website aufzurufen oder einen Anruf zu starten, ohne dafür die Hände benutzen zu müssen.
Ähnlich wie bei Google Glass werden die Aufgaben jeweils mit der Einleitung "OK Google" gestartet, auf die dann die konkrete Aufgabenstellung folgt. Um das Feature zu nutzen, muss der Anwender in den Einstellungen seines Smartphones der Verwendung allerdings grundsätzlich zustimmen. Open Mic ist also nicht einfach ab Werk dauerhaft aktiviert, so dass standardmäßig auch noch keine Verarbeitung oder Übertragung von Daten stattfindet.
Im Grunde stellt Open Mic eine Weiterentwicklung einer bereits seit Android 4.0 "Ice Cream Sandwich" enthaltenen Funktion dar. Mit "Open Microphone" kann man schon jetzt Texte diktieren und ähnliches, Sprachkommandos werden jedoch noch nicht unterstützt. Auch in diesem Fall muss der Nutzer die Funktion seinerseits zunächst aktivieren, bevor sie verwendet werden kann.
Die dauerhafte Aktivierung des Mikrofons eines Smartphones könnte für manche Bedenken bezüglich des Schutzes der Privatsphäre sorgen. Anders als es Microsoft aber bei seiner Xbox One zunächst vorgesehen hatte, wird des "ständige Belauschen" des Anwenders jedoch nicht einfach grundsätzlich eingeschaltet sein, sondern bedarf eben zunächst der Zustimmung des jeweiligen Nutzers.
Ob Open Mic im Rahmen eines Updates auch bei aktuell verfügbaren Android-Smartphones Einzug halten wird, ist derzeit noch unklar. Unter anderem dürften die technischen Voraussetzungen für einen stromsparenden Betrieb nicht bei allen Geräten gegeben sein. Qualcomm hatte die Möglichkeit zum dauerhaften Betrieb des Mikrofons bei geringem Energiebedarf Anfang des Jahres erstmals im Rahmen der Präsentation seines neuen High-End-Prozessors Qualcomm Snapdragon 800 erwähnt.
Open Mic
Mit Open Mic wird es, wie in dem jüngst geleakten Werbevideo zum neuen Motorola-Smartphone Moto X gezeigt, möglich sein, zu einem beliebigen Zeitpunkt das jeweilige Gerät "anzusprechen", um per Sprachkommando zum Beispiel eine Website aufzurufen oder einen Anruf zu starten, ohne dafür die Hände benutzen zu müssen.
Ähnlich wie bei Google Glass werden die Aufgaben jeweils mit der Einleitung "OK Google" gestartet, auf die dann die konkrete Aufgabenstellung folgt. Um das Feature zu nutzen, muss der Anwender in den Einstellungen seines Smartphones der Verwendung allerdings grundsätzlich zustimmen. Open Mic ist also nicht einfach ab Werk dauerhaft aktiviert, so dass standardmäßig auch noch keine Verarbeitung oder Übertragung von Daten stattfindet.
Im Grunde stellt Open Mic eine Weiterentwicklung einer bereits seit Android 4.0 "Ice Cream Sandwich" enthaltenen Funktion dar. Mit "Open Microphone" kann man schon jetzt Texte diktieren und ähnliches, Sprachkommandos werden jedoch noch nicht unterstützt. Auch in diesem Fall muss der Nutzer die Funktion seinerseits zunächst aktivieren, bevor sie verwendet werden kann.
Die dauerhafte Aktivierung des Mikrofons eines Smartphones könnte für manche Bedenken bezüglich des Schutzes der Privatsphäre sorgen. Anders als es Microsoft aber bei seiner Xbox One zunächst vorgesehen hatte, wird des "ständige Belauschen" des Anwenders jedoch nicht einfach grundsätzlich eingeschaltet sein, sondern bedarf eben zunächst der Zustimmung des jeweiligen Nutzers.
Ob Open Mic im Rahmen eines Updates auch bei aktuell verfügbaren Android-Smartphones Einzug halten wird, ist derzeit noch unklar. Unter anderem dürften die technischen Voraussetzungen für einen stromsparenden Betrieb nicht bei allen Geräten gegeben sein. Qualcomm hatte die Möglichkeit zum dauerhaften Betrieb des Mikrofons bei geringem Energiebedarf Anfang des Jahres erstmals im Rahmen der Präsentation seines neuen High-End-Prozessors Qualcomm Snapdragon 800 erwähnt.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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