Lenovo: Rekordgewinn trotz schwachem PC-Markt
Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat trotz des schwächelnden PC-Marktes erneut Rekordzahlen gemeldet. Das Unternehmen gab bekannt, dass man im letzten Quartal und auch auf das gesamte zurückliegende Geschäftsjahr gesehen so viel verdiente wie noch nie.
Lenovo setzte im vierten Quartal seines letzten Geschäftsjahres insgesamt 7,8 Milliarden Dollar um und erzielte dabei einen Gewinn von 127 Millionen Dollar. Auf das komplette Jahr betrachtet, erzielte der Computerkonzern einen Umsatz von rund 34 Milliarden Dollar und einen Gewinn von immerhin 635 Millionen Dollar. In beiden Fällen handelt es sich um Rekordwerte, die auf einen kräftigen Anstieg zurückgehen.
In den meisten Geschäftsbereichen ging es für Lenovo weiter aufwärts, doch einzig bei den Notebook-Verkäufen musste man im vierten Quartal einen Rückgang um zwei Prozent hinnehmen, so dass der Umsatz "nur noch" 4,2 Milliarden Dollar betrug. Der Rückgang fiel für Lenovo deutlich geringer aus als bei den anderen Notebookhersteller, so dass die Chinesen im Vergleich sehr gut dastehen.
Gerade in China konnte Lenovo 74 Prozent mehr Notebooks verkaufen und so den Rückgang bei den Notebook-Verkäufen in anderen Regionen weitgehend ausgleichen. Der Absatz von Desktop-PCs stagnierte nach Angaben des Unternehmens, während man in China weiterhin der zweitgrößte Smartphone-Hersteller hinter Samsung blieb und diese Position festigen konnte. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Smartphone-Verkaufszahlen von Lenovo in China um mehr als das 200 Prozent zu.
Lenovo ist mittlerweile nach Stückzahlen kurz davor, Hewlett-Packard den Spitzenplatz unter den PC-Herstellern abzunehmen. Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC hat Lenovo inzwischen einen Marktanteil von 15,3 Prozent und somit nur 0,4 Prozent hinter HP.
Der chinesische Hersteller erzielt einen Großteil seines Wachstums durch die Expansion in neue Märkte. So übernahm man 2011 den deutschen Billig-PC-Anbieter Medion und kaufte im letzten Jahr einen brasilianischen Distributor. Dadurch erreicht Lenovo nun deutlich mehr Kunden und gewann schnell Marktanteile hinzu.
In den meisten Geschäftsbereichen ging es für Lenovo weiter aufwärts, doch einzig bei den Notebook-Verkäufen musste man im vierten Quartal einen Rückgang um zwei Prozent hinnehmen, so dass der Umsatz "nur noch" 4,2 Milliarden Dollar betrug. Der Rückgang fiel für Lenovo deutlich geringer aus als bei den anderen Notebookhersteller, so dass die Chinesen im Vergleich sehr gut dastehen.
Gerade in China konnte Lenovo 74 Prozent mehr Notebooks verkaufen und so den Rückgang bei den Notebook-Verkäufen in anderen Regionen weitgehend ausgleichen. Der Absatz von Desktop-PCs stagnierte nach Angaben des Unternehmens, während man in China weiterhin der zweitgrößte Smartphone-Hersteller hinter Samsung blieb und diese Position festigen konnte. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Smartphone-Verkaufszahlen von Lenovo in China um mehr als das 200 Prozent zu.
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