Android: EU prüft Beschwerden gegen Google
Google droht laut einem Zeitungsbericht eine Untersuchung durch die Europäischen Wettbewerbsbehörden wegen seines beliebten mobilen Betriebssystems Android. Im Mittelpunkt des Interesses steht die enge Kooperation mit vielen Smartphone-Herstellern und der Vorwurf, dass die kostenlose Abgabe von Android einen illegalen Wettbewerbsvorteil darstellen könnte.
Wie die Financial Times unter Berufung auf Dokumente der EU-Wettbewerbshüter berichtet, laufen nach Beschwerden von Firmen wie Microsoft und Nokia derzeit die Vorbereitungen für eine Vorabuntersuchung des Geschäftsgebahrens von Google rund um Android. Im Raum steht nicht nur die Behauptung, dass gegen Wettbewerbsrichtlinien verstoßen wird, weil Android kostenlos und somit "unter dem Einkaufspreis" abgegeben wird.
Hinzu kommt, dass Google angeblich versucht hat, die Markteinführung von Smartphones zu verhindern oder zu verzögern, die mit Betriebssystemen von anderen Herstellern ausgestattet sind oder die Dienste anderer Anbieter nutzen. Außerdem geht es um die Frage, ob Google Exklusiv-Abkommen mit den Geräteherstellern getroffen hat, die die Vorinstallation seiner eigenen Dienste betreffen.
Die EU hat vor einiger Zeit begonnen, ein 23-seitiges Paket aus insgesamt 82 Fragen zu einer breiten Palette von Themen an Gerätehersteller und Mobilfunkanbieter zu verteilen. Im Fokus steht der Zeitraum seit dem Januar des Jahres 2009. Noch ist offen, ob die Wettbewerbshüter tatsächlich eine konkrete Untersuchung von Googles Aktivitäten rund um Android einleiten. Nach den im April eingereichten Beschwerden von Firmen wie Microsoft, Oracle und Nokia ist die Befragung von diversen von den Vorwürfen betroffenen Firmen ein übliches Vorgehen.
Hinzu kommt, dass Google angeblich versucht hat, die Markteinführung von Smartphones zu verhindern oder zu verzögern, die mit Betriebssystemen von anderen Herstellern ausgestattet sind oder die Dienste anderer Anbieter nutzen. Außerdem geht es um die Frage, ob Google Exklusiv-Abkommen mit den Geräteherstellern getroffen hat, die die Vorinstallation seiner eigenen Dienste betreffen.
Die EU hat vor einiger Zeit begonnen, ein 23-seitiges Paket aus insgesamt 82 Fragen zu einer breiten Palette von Themen an Gerätehersteller und Mobilfunkanbieter zu verteilen. Im Fokus steht der Zeitraum seit dem Januar des Jahres 2009. Noch ist offen, ob die Wettbewerbshüter tatsächlich eine konkrete Untersuchung von Googles Aktivitäten rund um Android einleiten. Nach den im April eingereichten Beschwerden von Firmen wie Microsoft, Oracle und Nokia ist die Befragung von diversen von den Vorwürfen betroffenen Firmen ein übliches Vorgehen.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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