US-Abhörskandal: Zahlreiche Vorwürfe und Dementi
Medienberichten zufolge soll der US-amerikanische Nachrichtendienst NSA jahrelang Zugriff auf sie Server der Branchengiganten Microsoft, Google, Apple und Facebook gehabt haben. Das dementierten die Unternehmen jedoch entschieden.
Wie die renommierten Tageszeitungen Washington Post und der britische Guardian berichten, habe man brisante Geheimdokumente zugespielt bekommen. Demnach habe der US-Militärnachrichtendienst NSA (National Security Agency) über Jahre "direkten Zugang zu den Systemen" von Microsoft, Google, Apple, Dropbox, Yahoo, Facebook und anderen US-Unternehmen (insgesamt neun) gehabt.
Das Schnüffelprogramm hat 2007 bei Microsoft begonnen
Im Rahmen des "PRISM" genannten Schnüffelprogramms der NSA habe die US-Regierung Zugriff auf Material wie Suchverlauf, E-Mail-Inhalte, Dateiübertragungen und Chats gehabt, so das nun aufgetauchte als "Top Secret" klassifizierte Papier, dessen Echtheit nach Angaben der Zeitungen verifiziert werden konnte.
Das Dokument, eine 41-seitige PowerPoint-Präsentation, behauptet, dass die Daten "direkt auf den Servern gesammelt" worden seien und das unter "Assistenz" der jeweiligen Unternehmen. Diese allerdings bestreiten jegliche Beteiligung an PRISM und betonen, nichts davon gewusst zu haben.
Google etwa teilte mit, dass man die Sicherheit der Nutzerdaten sehr ernst nehme und "jede Regierungsanfrage sorgfältig" prüfe. Von Zeit zu Zeit gebe es zwar Berichte, so Google, dass man eine Hintertür für Behörden eingebaut hätte, diese seien aber falsch.
Die gesammelten Informationen sowie die (in welcher Weise auch immer) beteiligten Unternehmen
Apple ließ ausrichten, dass man von PRISM noch "nie etwas gehört" habe. Microsoft schreibt in einer Pressemitteilung, dass man nur auf gerichtliche Anordnung hin und nie auf freiwilliger Basis Zugang zu Kundendaten gewähre. Zudem erteile man nie einen generellen Zugang, sondern immer nur in Einzelfällen.
Die meisten beschuldigten Unternehmen haben mittlerweile ganz ähnliche Dementi veröffentlicht, alle bestreiten, mit der Sache auch nur ansatzweise etwas zu tun zu haben.
Die NSA selbst dementierte die Existenz eines solchen Programms nicht, betonte allerdings, dass damit keine US-Bürger in den USA ausgeschnüffelt würden. In einem Statement (derzeit offline) schreibt Geheimdienstchef James Clapper, dass Sektion 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act lediglich Nicht-US-Amerikaner im Ausland ins Visier nehme. Zudem betonte Clapper, dass die Berichte der Washington Post sowie des Guardian "zahlreiche Ungenauigkeiten" aufweisen würden.
Das Schnüffelprogramm hat 2007 bei Microsoft begonnen
Im Rahmen des "PRISM" genannten Schnüffelprogramms der NSA habe die US-Regierung Zugriff auf Material wie Suchverlauf, E-Mail-Inhalte, Dateiübertragungen und Chats gehabt, so das nun aufgetauchte als "Top Secret" klassifizierte Papier, dessen Echtheit nach Angaben der Zeitungen verifiziert werden konnte.
Das Dokument, eine 41-seitige PowerPoint-Präsentation, behauptet, dass die Daten "direkt auf den Servern gesammelt" worden seien und das unter "Assistenz" der jeweiligen Unternehmen. Diese allerdings bestreiten jegliche Beteiligung an PRISM und betonen, nichts davon gewusst zu haben.
Google etwa teilte mit, dass man die Sicherheit der Nutzerdaten sehr ernst nehme und "jede Regierungsanfrage sorgfältig" prüfe. Von Zeit zu Zeit gebe es zwar Berichte, so Google, dass man eine Hintertür für Behörden eingebaut hätte, diese seien aber falsch.
Die gesammelten Informationen sowie die (in welcher Weise auch immer) beteiligten Unternehmen
Apple ließ ausrichten, dass man von PRISM noch "nie etwas gehört" habe. Microsoft schreibt in einer Pressemitteilung, dass man nur auf gerichtliche Anordnung hin und nie auf freiwilliger Basis Zugang zu Kundendaten gewähre. Zudem erteile man nie einen generellen Zugang, sondern immer nur in Einzelfällen.
Die meisten beschuldigten Unternehmen haben mittlerweile ganz ähnliche Dementi veröffentlicht, alle bestreiten, mit der Sache auch nur ansatzweise etwas zu tun zu haben.
Die NSA selbst dementierte die Existenz eines solchen Programms nicht, betonte allerdings, dass damit keine US-Bürger in den USA ausgeschnüffelt würden. In einem Statement (derzeit offline) schreibt Geheimdienstchef James Clapper, dass Sektion 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act lediglich Nicht-US-Amerikaner im Ausland ins Visier nehme. Zudem betonte Clapper, dass die Berichte der Washington Post sowie des Guardian "zahlreiche Ungenauigkeiten" aufweisen würden.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Xbox-Bausatz zum 25. Jubiläum - Mattel bringt die Original-Konsole 1:1
- 12 Jahre deinhandy: Geburtstagsaktion mit 50 Euro Rabatt
- Sky-Umbau 2026: Neue Preise und Hardware-Fokus nach Übernahme
- Wichtiges Update für Benachrichtigungen und Besprechungen in Teams
- Mutiny: Amazon zeigt neuen Statham-Film versehentlich vor Kinostart
- 350 Tonnen: China stellt riesigen Elektro-Muldenkipper vor
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
der Google Summer of Code (GSoC) ::
d-hubs - Vorgestern 14:47 Uhr -
GIMP-News: neues aus der Entwicklung des kommenden
d-hubs - 17.08. 10:29 Uhr -
LibreOffice Conference 26 in Pordenone 10 12 Sep.)
d-hubs - 16.08. 19:15 Uhr -
WordPress & Gutenberg: - Wie Starten in die Block-Ära
d-hubs - 16.08. 14:18 Uhr -
Update aus der FreeBSD-Welt: FreeBSD 14.5-BETA2 ist da .
d-hubs - 15.08. 14:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen