Google Glass: Gesichtserkennung offiziell untersagt
Google will seine Cyberbrille Google Glass vorerst nicht für kontrovers diskutierte Funktionen zur Gesichtserkennung genutzt sehen. Dies stellte Mountain View in einem offiziellen Blog-Eintrag klar.
"Wir haben Euch gut zugehört, und viele haben sowohl Interesse als auch Befürchtungen zu den Möglichkeiten von Gesichtserkennung bei Glass signalisiert", hieß es. "Wie Google schon seit Jahren betont, werden wir keine Gesichtserkennungs-Features in unsere Produkte integrieren, ohne starken Schutz der Privatsphäre an gleichem Platz zu gewährleisten."
Mit dieser Leitlinie im Hinterkopf sei es klar, dass derzeit Gesichtserkennung bei Google Glass keine Genehmigung erhalten könne, teilte das Unternehmen weiter mit. Erst vor wenigen Tagen hatte die auf Gesichtserkennung spezialisierte Entwicklerfirma Lambda Labs angekündigt, eine App zur Echtzeit-Gesichtserkennung für Google Glass veröffentlichen zu wollen.
Eine endgültige Absage an solche Pläne wollte Google aber doch nicht verteilen, denn zum Anschluss des Blogposts heißt es: "Wir haben eine Menge von Euch gelernt in den letzten Wochen und wir werden damit fortfahren, wenn wir die Software updaten und unsere Politik in den kommenden Wochen und Monaten überprüfen."
Da Google Glass auf Android basiert, dürfte es für Entwickler ohnehin kein Problem sein, Apps auch ohne Zustimmung aus Mountain View zum Funktionieren zu bringen. Die derzeit im Umlauf befindlichen Prototypen sind indes auch bereits gehackt worden. Und TechWhack merkt an, dass Google Gesichtserkennung durchaus anwendet, nämlich bei der Fotoverwaltung im sozialen Netzwerk Google+.
Mit dieser Leitlinie im Hinterkopf sei es klar, dass derzeit Gesichtserkennung bei Google Glass keine Genehmigung erhalten könne, teilte das Unternehmen weiter mit. Erst vor wenigen Tagen hatte die auf Gesichtserkennung spezialisierte Entwicklerfirma Lambda Labs angekündigt, eine App zur Echtzeit-Gesichtserkennung für Google Glass veröffentlichen zu wollen.
Eine endgültige Absage an solche Pläne wollte Google aber doch nicht verteilen, denn zum Anschluss des Blogposts heißt es: "Wir haben eine Menge von Euch gelernt in den letzten Wochen und wir werden damit fortfahren, wenn wir die Software updaten und unsere Politik in den kommenden Wochen und Monaten überprüfen."
Da Google Glass auf Android basiert, dürfte es für Entwickler ohnehin kein Problem sein, Apps auch ohne Zustimmung aus Mountain View zum Funktionieren zu bringen. Die derzeit im Umlauf befindlichen Prototypen sind indes auch bereits gehackt worden. Und TechWhack merkt an, dass Google Gesichtserkennung durchaus anwendet, nämlich bei der Fotoverwaltung im sozialen Netzwerk Google+.
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