Google Glass: Erste Porno-App in den Startlöchern
Glass, die Cyberbrille des Suchmaschinenunternehmens Google, regt bereits die Phantasie von so manchem Entwickler an. Schon bald soll eine App auch die Glass-Nutzer "anregen", wenngleich in einem anderen Bereich und zwar als Erotik-Anwendung.
Wie The Register berichtet, soll für Google Glass bereits in den nächsten Tagen die erste App für Erwachsenenunterhaltung (vulgo: Porno) veröffentlicht bzw. fertiggestellt werden. Jedenfalls hat dies MiKandi, ein Anbieter eines Android-App-Stores für erotische Anwendungen, nun angekündigt.
"Wir sollten in den nächsten paar Tagen etwas herausbringen", so MiKandi-Mitgründerin Jennifer McEwan gegenüber The Register. "Zunächst entwickeln wir so etwas aber nur für uns selbst, da wir das stets bei neuen Technologien so handhaben." Erst nachdem man mehr über Glass gelernt habe, werde entschieden, so McEwan, wie man es in andere Anwendungen integrieren könne.
MiKandi-CEO Jesse Adams hob hervor, dass das Hauptmerkmal von Google Glass die Möglichkeit sei, dass es nicht bloß eine Kamera ist, sondern ein "ziemlich großartiges" Kommunikationsgerät. Die Cyberbrille sei zudem nicht ausschließlich zum Ansehen von Inhalten geeignet, sondern auch um darüber zu sprechen und Inhalte zu teilen. Auch in der Erotik-Branche ist man davon überzeugt, dass man per Glass "völlig neue Wege von Interaktion" beschreiten könne.
Vorstellbar sind beispielsweise so genannte POV-Filme ("Point of View"), also Aufnahmen aus Sicht des Darstellers. Adams meint, dass Porno-Akteure auch Abonnements für den Zugang zu ihrer "Arbeitszeit" anbieten könnten.
Das bisherige Image der Branche, eine wichtige Triebfeder für neue Technologien zu sein (so wie bei VHS und Web-Bezahlung), sieht McEwan allerdings als veraltet an. Zahlreiche Unternehmen hätten viel Zeit und Geld für die Entwicklung mobiler Apps investiert und sich dabei die Finger verbrannt, weil Apple sie aus dem Store verbannt hat, so McEwan. Nun herrscht in der "Adult"-Industrie eine deutlich vorsichtigere Haltung, die meisten Firmen hätten laut MiKandi inzwischen eher eine "Abwarten und Tee trinken"-Einstellung in Bezug auf Innovationen.
"Wir sollten in den nächsten paar Tagen etwas herausbringen", so MiKandi-Mitgründerin Jennifer McEwan gegenüber The Register. "Zunächst entwickeln wir so etwas aber nur für uns selbst, da wir das stets bei neuen Technologien so handhaben." Erst nachdem man mehr über Glass gelernt habe, werde entschieden, so McEwan, wie man es in andere Anwendungen integrieren könne.
MiKandi-CEO Jesse Adams hob hervor, dass das Hauptmerkmal von Google Glass die Möglichkeit sei, dass es nicht bloß eine Kamera ist, sondern ein "ziemlich großartiges" Kommunikationsgerät. Die Cyberbrille sei zudem nicht ausschließlich zum Ansehen von Inhalten geeignet, sondern auch um darüber zu sprechen und Inhalte zu teilen. Auch in der Erotik-Branche ist man davon überzeugt, dass man per Glass "völlig neue Wege von Interaktion" beschreiten könne.
Vorstellbar sind beispielsweise so genannte POV-Filme ("Point of View"), also Aufnahmen aus Sicht des Darstellers. Adams meint, dass Porno-Akteure auch Abonnements für den Zugang zu ihrer "Arbeitszeit" anbieten könnten.
Das bisherige Image der Branche, eine wichtige Triebfeder für neue Technologien zu sein (so wie bei VHS und Web-Bezahlung), sieht McEwan allerdings als veraltet an. Zahlreiche Unternehmen hätten viel Zeit und Geld für die Entwicklung mobiler Apps investiert und sich dabei die Finger verbrannt, weil Apple sie aus dem Store verbannt hat, so McEwan. Nun herrscht in der "Adult"-Industrie eine deutlich vorsichtigere Haltung, die meisten Firmen hätten laut MiKandi inzwischen eher eine "Abwarten und Tee trinken"-Einstellung in Bezug auf Innovationen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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