Hollywood will Mega komplett aus Google entfernen
Kim Dotcom ist nach wie vor die Lieblingszielscheibe der Unterhaltungsindustrie. Zwei große Hollywood-Studios wollten den Hosting-Dienst aus dem Google-Index werfen und zwar gänzlich, zumindest hat man das in (mindestens) einer DMCA-Beschwerde versucht.
Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, haben die beiden Filmstudios Warner Bros. und NBC Universal versucht, anlässlich von Copyright-Beschwerden im Zusammenhang mit zwei Filmen die gesamte Mega-Webseite im Google-Index zu sperren.
Eine der beiden strittigen DMCA-Beschwerden
Im Normalfall wird bei Anträgen im Zusammenhang mit DMCA (Digital Millennium Copyright Act) eine exakte Adresse zum jeweiligen Urheberrechtsverstoß übermittelt, im Falle von Kim Dotcoms Filehosting-Dienst wurde allerdings lediglich http://mega.co.nz als "Übeltäter" angegeben. Konkret ging es dabei um den Film "Mama" von NBC Universal und den Warner-Bros.-Streifen "Gangster Squad". Einen konkreten Beweis, also direkten Link, bleiben die Studios allerdings schuldig.
Mega-Chef Kim Dotcom ist darüber natürlich alles andere als glücklich und stellt fest, dass das nicht das erste Mal gewesen sei, dass die Filmindustrie zu solchen Tricks greife. Ein derartiges "unvernünftiges" Verhalten beobachte er "bereits seit Jahren", so der gebürtige Deutsche. Gemeint ist die Taktik, lieber zu viel zu löschen (bzw. dies zu veranlassen) als zu wenig: Es kommt zweifellos immer wieder vor, dass (automatisierte) DMCA-Beschwerden auch Seiten erwischen, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen.
Folgen hatte der aktuelle Versuch, die gesamte Mega-Seite zu blocken, keine, Google hat den "Fehler" bemerkt und die Mega-Sperrung abgelehnt. Laut Dotcom sei dies aber kein isoliertes Ereignis, also Zufall, gewesen: Bereits zu Zeiten von Megaupload hätten sich etwa 20 Prozent der DMCA-Beschwerden als falsch herausgestellt. Absicht unterstellt Dotcom den Hollywood-Studios aber nicht direkt (wohl aber zwischen den Zeilen), offen kritisiert er vor allem die Automatisierung von Takedown-Prozessen sowie die Rückendeckung, die es seitens der (US-)Politik gebe.
Eine der beiden strittigen DMCA-Beschwerden
Im Normalfall wird bei Anträgen im Zusammenhang mit DMCA (Digital Millennium Copyright Act) eine exakte Adresse zum jeweiligen Urheberrechtsverstoß übermittelt, im Falle von Kim Dotcoms Filehosting-Dienst wurde allerdings lediglich http://mega.co.nz als "Übeltäter" angegeben. Konkret ging es dabei um den Film "Mama" von NBC Universal und den Warner-Bros.-Streifen "Gangster Squad". Einen konkreten Beweis, also direkten Link, bleiben die Studios allerdings schuldig.
Mega-Chef Kim Dotcom ist darüber natürlich alles andere als glücklich und stellt fest, dass das nicht das erste Mal gewesen sei, dass die Filmindustrie zu solchen Tricks greife. Ein derartiges "unvernünftiges" Verhalten beobachte er "bereits seit Jahren", so der gebürtige Deutsche. Gemeint ist die Taktik, lieber zu viel zu löschen (bzw. dies zu veranlassen) als zu wenig: Es kommt zweifellos immer wieder vor, dass (automatisierte) DMCA-Beschwerden auch Seiten erwischen, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen.
Folgen hatte der aktuelle Versuch, die gesamte Mega-Seite zu blocken, keine, Google hat den "Fehler" bemerkt und die Mega-Sperrung abgelehnt. Laut Dotcom sei dies aber kein isoliertes Ereignis, also Zufall, gewesen: Bereits zu Zeiten von Megaupload hätten sich etwa 20 Prozent der DMCA-Beschwerden als falsch herausgestellt. Absicht unterstellt Dotcom den Hollywood-Studios aber nicht direkt (wohl aber zwischen den Zeilen), offen kritisiert er vor allem die Automatisierung von Takedown-Prozessen sowie die Rückendeckung, die es seitens der (US-)Politik gebe.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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