Tablets überrennen Markt für mobiles Computing
Der Markt für mobile Computer befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Veränderung, die in den kommenden Jahren zu weiterhin deutlich steigenden Verkaufszahlen führen wird.
Zu dieser Einschätzung kommen die Marktforscher von DisplaySearch in einer aktuellen Marktanalyse. Demnach werden sich die Absatzzahlen von 367,6 Millionen Notebooks und Tablets im vergangenen Jahr bis 2017 auf 762,7 Millionen Stück mehr als verdoppeln. Vor allem die Formfaktoren mit Touch-Bedienung stellen dabei die treibende Kraft dar.
"Die Mobile-PC-Industrie vollzieht in 2013 einen signifikanten Wandel", kommentierte Richard Shim von DisplaySearch die Entwicklung. Vor allem die zunehmende Verfügbarkeit preiswerter No-Name-Tablets würde den Druck auf das Notebook-Segment weiter erhöhen. "Diese billigen Tablets erreichen auch Regionen mit niedrigem Entwicklungsstand, in denen die Verbreitung von Notebooks bisher sehr gering ist", so Shim.
Allein in diesem Jahr sollen die Absatzzahlen von Tablets weltweit um 67 Prozent auf 256,5 Millionen Geräte steigen, womit sie schon die Mehrheit der abgesetzten Geräte bilden. Das Verhältnis soll sich dann in den kommenden Jahren weiter verschieben. 2017 rechnen die Marktforscher mit 579,4 Millionen verkauften Tablets, womit der Anteil am gesamten Markt für mobile Computer auf etwas mehr als drei Viertel steigen würde.
Denn den schnell steigenden Tablet-Verkaufszahlen stehen sinkende Absätze bei Notebooks gegenüber. Hier rechnen die Marktforscher in diesem Jahr mit 203,3 Millionen verkauften Geräten. 2017 sollen die Hersteller dann nur noch 183,3 Millionen Stück verkaufen können. Neue Varianten wie Ultrabooks, die möglichst noch mit einem Touchscreen ausgestattet sind, helfen hier also nicht, den generellen Absatztrend zu stoppen. Allerdings geht man bei DisplaySearch davon aus, dass letztere Systeme bereits im kommenden Jahr knapp die Hälfte aller abgesetzten Notebooks ausmachen.
"Die Mobile-PC-Industrie vollzieht in 2013 einen signifikanten Wandel", kommentierte Richard Shim von DisplaySearch die Entwicklung. Vor allem die zunehmende Verfügbarkeit preiswerter No-Name-Tablets würde den Druck auf das Notebook-Segment weiter erhöhen. "Diese billigen Tablets erreichen auch Regionen mit niedrigem Entwicklungsstand, in denen die Verbreitung von Notebooks bisher sehr gering ist", so Shim.
Allein in diesem Jahr sollen die Absatzzahlen von Tablets weltweit um 67 Prozent auf 256,5 Millionen Geräte steigen, womit sie schon die Mehrheit der abgesetzten Geräte bilden. Das Verhältnis soll sich dann in den kommenden Jahren weiter verschieben. 2017 rechnen die Marktforscher mit 579,4 Millionen verkauften Tablets, womit der Anteil am gesamten Markt für mobile Computer auf etwas mehr als drei Viertel steigen würde.
Denn den schnell steigenden Tablet-Verkaufszahlen stehen sinkende Absätze bei Notebooks gegenüber. Hier rechnen die Marktforscher in diesem Jahr mit 203,3 Millionen verkauften Geräten. 2017 sollen die Hersteller dann nur noch 183,3 Millionen Stück verkaufen können. Neue Varianten wie Ultrabooks, die möglichst noch mit einem Touchscreen ausgestattet sind, helfen hier also nicht, den generellen Absatztrend zu stoppen. Allerdings geht man bei DisplaySearch davon aus, dass letztere Systeme bereits im kommenden Jahr knapp die Hälfte aller abgesetzten Notebooks ausmachen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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