Surface: Microsoft will Nr.1 bei Windows-Tablets sein
Microsoft hat große Pläne für seine Tablets der Surface-Reihe, denn die Redmonder wollen mit neuen, günstigeren und besseren Modellen dafür sorgen, dass die Geräte bald einen Marktanteil von 50 Prozent unter den Tablets mit Windows 8 erreichen können. Dies berichtet Microsoft-Spezialist Paul Thurrott.
Wie Thurrott von mehreren Microsoft-nahen Quellen erfahren haben will, sollen im kommenden Jahr nach dem Willen des Softwarekonzerns rund die Hälfte aller verkauften Windows-Tablets Surface-Modelle sein. Tatsächlich lag der Anteil der Surface-Geräte an den Verkaufszahlen von Windows-Tablets im ersten Quartal 2013 bereits bei rund 50 Prozent - weil es nur wenige andere attraktive Geräte gab.
Im Geschäftsjahr 2014, das am 1. Juli 2013 beginnt, will Microsoft den Anteil halten, aber insgesamt dafür sorgen, dass deutlich mehr Tablets mit seinem Betriebssystem über die Ladentheken gehen. So strebt das Unternehmen angeblich den Verkauf von rund 25 Millionen Surface für das Gesamtjahr an. Zum Vergleich: im ersten Quartal 2013 gingen weniger als eine Million Surface über die Ladentheken.
Angesichts der bisher im Vergleich zum Tablet-Marktführer Apple geringen Stückzahlen, stellt sich die Frage, wie Microsoft sein hochgestecktes Ziel erreichen will. Die Redmonder wollen laut Thurrott unter anderem zum führenden Anbieter von Tablets für Firmenkunden und professionelle Anwender werden. Gerade in Unternehmen sollen also Surface-Geräte eingesetzt werden. Auch im Einzelhandel will Microsoft an die Spitze und sich zum zweitwichtigsten Tablet-Anbieter hinter Apple aufschwingen.
Ein weiterer Faktor sind nach Angaben von Thurrott Verträge im Bildungsbereich. So ist vorgesehen, dass Microsoft sich an allen möglichen Ausschreibungen für die Ausstattung von Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen beteiligt, um rasch größere Stückzahlen der Surface-Tablets abzusetzen. Außerdem will man die Surface-Serie auch über die diversen Distributionspartner von Microsoft in großen Mengen an die Kunden bringen.
Das Unternehmen plant zur Steigerung der Absatzzahlen eine Reihe von weiteren Maßnahmen. So ist die Einführung von mindestens einem neuen Surface-Modell geplant, das mit einem 7,9 Zoll großen Display ausgerüstet sein wird. Anderen Berichten zufolge ist außerdem eine Aktualisierung der 10-Zoll-Versionen geplant, wobei unter anderem Nvidia Tegra 4- und Intel Core "Haswell"-Prozessoren zum Einsatz kommen sollen.
Die Marketing-Ausgaben sollen erneut erheblich gesteigert werden. Thurrott spricht von 4,4 Milliarden Dollar, die Microsoft in die weltweite Vermarktung der Surface-Reihe investieren will. Dadurch will man die Nachfrage zusätzlich angekurbeln. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Verfügbarkeit auf zahlreiche weitere Märkte auszudehnen, darunter Kolumbien, Polen, die Türkei, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Südafrika, Indien und Malaysia.
Damit wäre das Surface in Nordamerika, Europa, Asien und Ozeanien breit verfügbar, so dass nur noch Südamerika und Afrika als "weisse Flecken" auf der Vertriebskarte bleiben.
Im Geschäftsjahr 2014, das am 1. Juli 2013 beginnt, will Microsoft den Anteil halten, aber insgesamt dafür sorgen, dass deutlich mehr Tablets mit seinem Betriebssystem über die Ladentheken gehen. So strebt das Unternehmen angeblich den Verkauf von rund 25 Millionen Surface für das Gesamtjahr an. Zum Vergleich: im ersten Quartal 2013 gingen weniger als eine Million Surface über die Ladentheken.
Angesichts der bisher im Vergleich zum Tablet-Marktführer Apple geringen Stückzahlen, stellt sich die Frage, wie Microsoft sein hochgestecktes Ziel erreichen will. Die Redmonder wollen laut Thurrott unter anderem zum führenden Anbieter von Tablets für Firmenkunden und professionelle Anwender werden. Gerade in Unternehmen sollen also Surface-Geräte eingesetzt werden. Auch im Einzelhandel will Microsoft an die Spitze und sich zum zweitwichtigsten Tablet-Anbieter hinter Apple aufschwingen.
Ein weiterer Faktor sind nach Angaben von Thurrott Verträge im Bildungsbereich. So ist vorgesehen, dass Microsoft sich an allen möglichen Ausschreibungen für die Ausstattung von Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen beteiligt, um rasch größere Stückzahlen der Surface-Tablets abzusetzen. Außerdem will man die Surface-Serie auch über die diversen Distributionspartner von Microsoft in großen Mengen an die Kunden bringen.
Das Unternehmen plant zur Steigerung der Absatzzahlen eine Reihe von weiteren Maßnahmen. So ist die Einführung von mindestens einem neuen Surface-Modell geplant, das mit einem 7,9 Zoll großen Display ausgerüstet sein wird. Anderen Berichten zufolge ist außerdem eine Aktualisierung der 10-Zoll-Versionen geplant, wobei unter anderem Nvidia Tegra 4- und Intel Core "Haswell"-Prozessoren zum Einsatz kommen sollen.
Die Marketing-Ausgaben sollen erneut erheblich gesteigert werden. Thurrott spricht von 4,4 Milliarden Dollar, die Microsoft in die weltweite Vermarktung der Surface-Reihe investieren will. Dadurch will man die Nachfrage zusätzlich angekurbeln. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Verfügbarkeit auf zahlreiche weitere Märkte auszudehnen, darunter Kolumbien, Polen, die Türkei, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Südafrika, Indien und Malaysia.
Damit wäre das Surface in Nordamerika, Europa, Asien und Ozeanien breit verfügbar, so dass nur noch Südamerika und Afrika als "weisse Flecken" auf der Vertriebskarte bleiben.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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