Google Glass für 'Normalsterbliche' erst in einem Jahr
Entwickler und Teilnehmer des "Explorer"-Programms halten ihre "Cyberbrille" dieser Tage bereits in der Hand, bis alle anderen, also die ganz "normalen" Nutzer, dies auch behaupten können, wird es wohl noch eine Weile dauern, nämlich bis 2014.
Wie die britische Tageszeitung The Telegraph auf ihrer Webseite berichtet, sagte der Google-Vorsitzende Eric Schmidt in einem Radio-Interview mit der BBC bzw. Radio 4, dass Google Glass für die breite Öffentlichkeit erst in rund einem Jahr zur Verfügung stehen wird.
Damit widerspricht der Google-Manager bisherigen Aussagen zum Thema Glass, Ende Februar hatte es noch geheißen, dass die Augmented-Reality-Brille noch in diesem Jahr für jedermann verfügbar sein werde. Das hatte jedenfalls Glass-Product Director Steve Lee gesagt und dabei außerdem gemeint, dass man Glass für unter 1500 Dollar bekommen werde.
Offenbar haben sich die Pläne nun aber wieder geändert, näher erläuterte Eric Schmidt seine Aussagen allerdings auch nicht. Der Google-Chairman rührte dagegen die Werbetrommel für die neuartige Peripherie und zeigte sich davon überzeugt, dass Glass die menschliche Interaktion maßgeblich verändern könne.
Es gebe eine "gewaltige Anzahl möglicher Applikationen", so Schmidt, bald schon werde es "Tausende Google Glasses in Verwendung geben." Auf den Nutzer würden aber auch gewisse Herausforderungen zukommen, meint der Top-Manager des Suchmaschinenriesen aus Mountain View, da es noch eine neue Form der "sozialen Etikette" zu entwickeln gelte.
"Es ist naheliegend, dass es in manchen Situationen nicht angemessen ist, ein Glass-Gerät zutragen", sagt Schmidt, gemeint ist dabei natürlich die Video-Aufnahme-Funktion der neuartigen Brille. Das sei allerdings vor allem eine Sache des Users: Unternehmen wie Google hätten die Pflicht, die Nutzerinformationen sicher zu halten, doch auch der User habe im Umgang mit Glass eine gewisse "Verantwortung", nämlich zu wissen, "was sie (mit Glass) machen und wie sie es machen."
Damit widerspricht der Google-Manager bisherigen Aussagen zum Thema Glass, Ende Februar hatte es noch geheißen, dass die Augmented-Reality-Brille noch in diesem Jahr für jedermann verfügbar sein werde. Das hatte jedenfalls Glass-Product Director Steve Lee gesagt und dabei außerdem gemeint, dass man Glass für unter 1500 Dollar bekommen werde.
Offenbar haben sich die Pläne nun aber wieder geändert, näher erläuterte Eric Schmidt seine Aussagen allerdings auch nicht. Der Google-Chairman rührte dagegen die Werbetrommel für die neuartige Peripherie und zeigte sich davon überzeugt, dass Glass die menschliche Interaktion maßgeblich verändern könne.
Es gebe eine "gewaltige Anzahl möglicher Applikationen", so Schmidt, bald schon werde es "Tausende Google Glasses in Verwendung geben." Auf den Nutzer würden aber auch gewisse Herausforderungen zukommen, meint der Top-Manager des Suchmaschinenriesen aus Mountain View, da es noch eine neue Form der "sozialen Etikette" zu entwickeln gelte.
"Es ist naheliegend, dass es in manchen Situationen nicht angemessen ist, ein Glass-Gerät zutragen", sagt Schmidt, gemeint ist dabei natürlich die Video-Aufnahme-Funktion der neuartigen Brille. Das sei allerdings vor allem eine Sache des Users: Unternehmen wie Google hätten die Pflicht, die Nutzerinformationen sicher zu halten, doch auch der User habe im Umgang mit Glass eine gewisse "Verantwortung", nämlich zu wissen, "was sie (mit Glass) machen und wie sie es machen."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Google-Glass-Videos
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Galaxy-S27-Release: Samsung peilt Marktstart im Januar 2027 an
- 12 Jahre Insider-Programm: Microsoft bietet gratis Wallpaper-Pack
- Plex2Shell: Hacker kapern Plex-Server kurz nach Exploit-Offenlegung
- Schlag auf Schlag: Nächstes Apple-Event "Pro and Tell" noch im Oktober
- Druck auf Disney erhöht sich: Verbraucherschutz fordert Entschädigung
- Exchange Server nach Update instabil, Outlook im Web nicht erreichbar
Videos
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Mäuse:
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
WAS passiert beim Aufruf einer Datenkraken-Website?
ichliebecomputer - vor 44 Minuten -
Turbulenzen am PC- und Notebook-Markt :: Verkäufe gehen stark zurück -
d-hubs - Gestern 00:13 Uhr -
heute neu: RapidRAW: V 1.6.6.
d-hubs - Vorgestern 18:09 Uhr -
30 Jahre KDE aus dem "Kool Desktop Environment"
d-hubs - Vorgestern 11:24 Uhr -
Moodle 5.3 - sie ist die neue Long-Term-Support-Version
d-hubs - 17.10. 02:44 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen