Android: Samsung streicht 95% der Gewinne ein
Die Dominanz von Samsung unter den Anbietern von Geräten mit Android ist nicht nur in Sachen Marktanteil enorm. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics konnte der koreanische Konzern auch 95 Prozent der Gewinne des Android-Markts einstreichen.
Wie Strategy Analytics in einem jetzt veröffentlichten Bericht zur Situation im Android-Markt im ersten Quartal 2013 berichtet, entfielen 95 Prozent aller von den Anbietern von Android-Geräten erzielten Gewinne auf Samsung. Während Samsung damit erneut einen Rekord erzielen konnte, fällt es den anderen Gerätehersteller immer schwerer, mit ihren Produkten Geld zu verdienen.
Aufgrund der Führungsposition von Samsung wurden jüngst Gerüchte laut, laut denen Google diese Entwicklung sehr skeptisch betrachtet. Hintergrund sind Befürchtungen, dass Samsung mit Eigenentwicklungen dem Erfolg von Android als Betriebssystem schaden könnte. Googles neuer Android-Chef Sundar Pichai sprach allerdings in einem Interview erst vor wenigen Tagen davon, dass man in Samsung einen großartigen Partner sehe, der durch seinen Erfolg helfe, Android voranzubringen.
Den Schätzungen von Strategy Analytics zufolge wurden weltweit im ersten Quartal 2013 Gewinne in Höhe von rund 5,3 Milliarden US-Dollar mit Android-Geräten erwirtschaftet. Samsung allein konnte 5,1 Milliarden Dollar mit Android-Produkten verdienen. Dies sei unter anderem auf eine effektive Lieferkette, attraktive Produkte und hohe Marketing-Ausgaben zurückzuführen, so die Analysten.
Der koreanische Samsung-Konkurrent LG konnte weitere drei Prozent der Gesamtgewinne für sich beanspruchen, so dass für die anderen Anbieter nur noch ein sehr kleines Stück vom Kuchen übrig blieb, heißt es. Samsung habe jüngst mehr mit Android verdient als Google selbst und habe dadurch eine so starke Marktmacht, dass das Unternehmen erheblichen Einfluss auf die künftige Entwicklung von Android nehmen könne. Unter anderem sei zu befürchten, dass Samsung von Google die exklusive Bereitstellung von neuen Updates verlangt, bevor diese auch an andere Anbieter ausgeliefert werden.
Erst gestern hatte Google verlauten lassen, dass mittlerweile 900 Millionen Android-Geräte verkauft wurden. Damit erreichte der Anteil der Android-basierten Smartphones am Gesamtmarkt im ersten Quartal 2013 einen neuen Rekordwert von 75 Prozent. Im Zeitraum zwischen Januar und März wurden demnach rund 161 Millionen Android-Smartphones verkauft, wobei Samsung einen Anteil von weit mehr als einem Drittel erreichte und ganze 70 Millionen Geräte absetzte. LG war mit 10 Millionen Geräten der drittgrößte Smartphone-Lieferant nach Stückzahlen hinter Samsung und Apple.
Aufgrund der Führungsposition von Samsung wurden jüngst Gerüchte laut, laut denen Google diese Entwicklung sehr skeptisch betrachtet. Hintergrund sind Befürchtungen, dass Samsung mit Eigenentwicklungen dem Erfolg von Android als Betriebssystem schaden könnte. Googles neuer Android-Chef Sundar Pichai sprach allerdings in einem Interview erst vor wenigen Tagen davon, dass man in Samsung einen großartigen Partner sehe, der durch seinen Erfolg helfe, Android voranzubringen.
Den Schätzungen von Strategy Analytics zufolge wurden weltweit im ersten Quartal 2013 Gewinne in Höhe von rund 5,3 Milliarden US-Dollar mit Android-Geräten erwirtschaftet. Samsung allein konnte 5,1 Milliarden Dollar mit Android-Produkten verdienen. Dies sei unter anderem auf eine effektive Lieferkette, attraktive Produkte und hohe Marketing-Ausgaben zurückzuführen, so die Analysten.
Der koreanische Samsung-Konkurrent LG konnte weitere drei Prozent der Gesamtgewinne für sich beanspruchen, so dass für die anderen Anbieter nur noch ein sehr kleines Stück vom Kuchen übrig blieb, heißt es. Samsung habe jüngst mehr mit Android verdient als Google selbst und habe dadurch eine so starke Marktmacht, dass das Unternehmen erheblichen Einfluss auf die künftige Entwicklung von Android nehmen könne. Unter anderem sei zu befürchten, dass Samsung von Google die exklusive Bereitstellung von neuen Updates verlangt, bevor diese auch an andere Anbieter ausgeliefert werden.
Erst gestern hatte Google verlauten lassen, dass mittlerweile 900 Millionen Android-Geräte verkauft wurden. Damit erreichte der Anteil der Android-basierten Smartphones am Gesamtmarkt im ersten Quartal 2013 einen neuen Rekordwert von 75 Prozent. Im Zeitraum zwischen Januar und März wurden demnach rund 161 Millionen Android-Smartphones verkauft, wobei Samsung einen Anteil von weit mehr als einem Drittel erreichte und ganze 70 Millionen Geräte absetzte. LG war mit 10 Millionen Geräten der drittgrößte Smartphone-Lieferant nach Stückzahlen hinter Samsung und Apple.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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