DSL: Telekom will doch weiter Flatrates anbieten
Von der Deutschen Telekom sickern nach und nach Details darüber durch, wie sich die Tarifgestaltung nach der praktischen Umsetzung der Volumen-Limits bei Festnetzanschlüssen gestalten soll.
Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsbilanzen ging Konzernchef Rene Obermann auch auf dieses Thema ein. Wie das Unternehmen via Twitter mitteilte, solle zukünftig stärker zwischen den Nutzungsgewohnheiten der einzelnen Anwender differenziert und "Angebote für Durchschnittsnutzer und Angebote für Intensivnutzer" bereitgestellt werden.
Konkret bedeutet dies nach den aktuellen Verlautbarungen, dass es auch zukünftig eine echte Flatrate geben könnte, die keine Limits beim Datenvolumen setzt. Laut Obermann würde diese aus heutiger Sicht aber 10 bis 20 Euro teurer sein als das Standard-Angebot mit Maximalvolumen. Das hieße, dass die Telekom Anwendern, die aus ihrer Sicht zu viel Datenverkehr verursachen, lediglich eine Preissteigerung aufdrücken will.
Bisher wurde angenommen, dass in etwa das Modell aus dem Mobilfunk auf die DSL-Anschlüsse übertragen wird. Dies hätte bedeutet, dass man beispielsweise nach dem Erreichen der Traffic-Obergrenze ein weiteres begrenztes Datenpaket hinzukaufen muss. Nach den nun veröffentlichten Darstellungen stellt sich dies allerdings anders dar.
Gut möglich, dass die Telekom hier bereits auf den öffentlichen Druck reagierte. Denn bisher gingen die Verlautbarungen des Unternehmens eher in die Richtung, dass es generell keine Flatrates mehr geben soll. Viele Anwender, die ein hohes Datenaufkommen haben, äußerten hingegen, dass sie durchaus bereit wären, auch einen höheren Betrag zu zahlen, wenn sie sich keine Gedanken darüber machen müssten, an Traffic-Grenzen zu stoßen.
Allerdings ist davon auszugehen, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Obermann kündigte an, dass man sich bei der Telekom die Marktentwicklung bis 2016 - erst dann sollen die Grenzen praktisch wirksam werden - genau ansehen werde. Insbesondere Konkurrenten mit eigener Infrastruktur könnten bis dahin durch den Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen den Druck auf den Konzern erhöhen, der nur halbherzig in diese Richtung geht und statt dessen an der Brückentechnologie DSL festhält.
Konkret bedeutet dies nach den aktuellen Verlautbarungen, dass es auch zukünftig eine echte Flatrate geben könnte, die keine Limits beim Datenvolumen setzt. Laut Obermann würde diese aus heutiger Sicht aber 10 bis 20 Euro teurer sein als das Standard-Angebot mit Maximalvolumen. Das hieße, dass die Telekom Anwendern, die aus ihrer Sicht zu viel Datenverkehr verursachen, lediglich eine Preissteigerung aufdrücken will.
Bisher wurde angenommen, dass in etwa das Modell aus dem Mobilfunk auf die DSL-Anschlüsse übertragen wird. Dies hätte bedeutet, dass man beispielsweise nach dem Erreichen der Traffic-Obergrenze ein weiteres begrenztes Datenpaket hinzukaufen muss. Nach den nun veröffentlichten Darstellungen stellt sich dies allerdings anders dar.
Gut möglich, dass die Telekom hier bereits auf den öffentlichen Druck reagierte. Denn bisher gingen die Verlautbarungen des Unternehmens eher in die Richtung, dass es generell keine Flatrates mehr geben soll. Viele Anwender, die ein hohes Datenaufkommen haben, äußerten hingegen, dass sie durchaus bereit wären, auch einen höheren Betrag zu zahlen, wenn sie sich keine Gedanken darüber machen müssten, an Traffic-Grenzen zu stoßen.
Allerdings ist davon auszugehen, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Obermann kündigte an, dass man sich bei der Telekom die Marktentwicklung bis 2016 - erst dann sollen die Grenzen praktisch wirksam werden - genau ansehen werde. Insbesondere Konkurrenten mit eigener Infrastruktur könnten bis dahin durch den Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen den Druck auf den Konzern erhöhen, der nur halbherzig in diese Richtung geht und statt dessen an der Brückentechnologie DSL festhält.
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