Apple: Nur Banken hantieren mit mehr Bargeld
Unter den Besitzern von Apple-Aktien dürfte die aktuelle Entwicklung der Geldreserven des Konzerns die Forderungen nach der Ausschüttung einer Dividende wohl weiter anfachen.
Denn die Rating-Agentur Moody prognostizierte laut einem Bericht von 'CNet' gerade, dass der Konzern schnell neuen Rekordsummen entgegenstrebt. Bereits zum Ende des letzten Jahres hatte Apple einen Betrag von 137 Milliarden Dollar in Geldreserven angehäuft. Kein anderes Unternehmen außerhalb des Banken-Sektors hantiert mit Geldmengen in dieser Größenordnung.
Wenn das Apple-Management seine bisherige Haltung hinsichtlich der Ausschüttung von Dividenden nicht ändere und auch nicht unvorhergesehene Mengen an Geld in Aktienrückkäufe investiere, werden die Geldreserven in diesem Jahr - so die Einschätzung von Moody - wohl um weitere 35 Milliarden Dollar anwachsen. Damit würde die Gesamtsumme auf über 170 Milliarden Dollar steigen.
Während unter dem inzwischen verstorbenen Konzernmitbegründer Steve Jobs die Zahlung von Dividenden keine Option darstellte, hat sich dies inzwischen geändert. Im Management wird dieses Thema aktuell durchaus diskutiert - auch weil der Druck seitens der Anleger, die gern etwas von den riesigen Gewinnen abhaben wollen, immer größer wird. Spruchreif ist allerdings noch nichts. Die Klage des Anlegers David Einhorn, der den Investmentfond Greenlight Capital verwaltet, ist ob der neueren Entwicklungen im Vorstand wieder zurückgezogen worden.
In Börsenkreisen rechnet man allerdings inzwischen nicht nur damit, dass Apple demnächst wirklich eine Dividende ausschüttet, sondern dass diese auch ziemlich hoch ausfallen wird. Denn Rückstellungen, mit denen man im Notfall schlagkräftig auf Entwicklungen am Markt oder bei der Konkurrenz reagieren kann, sind zwar sinnvoll. Doch Apple sitzt inzwischen auf einem Geldberg, mit dem es problemlos möglich wäre, nicht nur einen direkten Konkurrenten einfach aufzukaufen.
Wenn das Apple-Management seine bisherige Haltung hinsichtlich der Ausschüttung von Dividenden nicht ändere und auch nicht unvorhergesehene Mengen an Geld in Aktienrückkäufe investiere, werden die Geldreserven in diesem Jahr - so die Einschätzung von Moody - wohl um weitere 35 Milliarden Dollar anwachsen. Damit würde die Gesamtsumme auf über 170 Milliarden Dollar steigen.
Während unter dem inzwischen verstorbenen Konzernmitbegründer Steve Jobs die Zahlung von Dividenden keine Option darstellte, hat sich dies inzwischen geändert. Im Management wird dieses Thema aktuell durchaus diskutiert - auch weil der Druck seitens der Anleger, die gern etwas von den riesigen Gewinnen abhaben wollen, immer größer wird. Spruchreif ist allerdings noch nichts. Die Klage des Anlegers David Einhorn, der den Investmentfond Greenlight Capital verwaltet, ist ob der neueren Entwicklungen im Vorstand wieder zurückgezogen worden.
In Börsenkreisen rechnet man allerdings inzwischen nicht nur damit, dass Apple demnächst wirklich eine Dividende ausschüttet, sondern dass diese auch ziemlich hoch ausfallen wird. Denn Rückstellungen, mit denen man im Notfall schlagkräftig auf Entwicklungen am Markt oder bei der Konkurrenz reagieren kann, sind zwar sinnvoll. Doch Apple sitzt inzwischen auf einem Geldberg, mit dem es problemlos möglich wäre, nicht nur einen direkten Konkurrenten einfach aufzukaufen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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