Musikverkauf: Erstes Umsatzwachstum seit 1999
Der weltweite Umsatz aus dem Verkauf von Musikaufnahmen ist im vergangenen Jahr erstmals seit dem Jahr 1999 wieder gestiegen. Das geht aus aktuellen Statistiken der Branchenorganisation IFPI hervor.
Die Musikindustrie dürfte damit den schwersten Teil ihrer Transitionsphase klar hinter sich haben. Allgemein gingen die Einnahmen schon länger nach oben. Dies war allerdings in erster Linie darauf zurückzuführen, dass bei den Geschäftsmodellen ein Umdenken einsetzte. Während früher Tourneen von Bands eher als Werbung für ein neues Album genutzt wurden, entwickelten sich diese nun zu einer wichtigen Einnahmequelle.
Denn die Absatzzahlen von Musik auf Tonträgern brachen schnell ein und der Vertrieb über das Internet konnte die dadurch entstandenen Rückgänge noch nicht kompensieren. Die Talsohle ist nun allerdings durchschritten. Laut der IFPI wurde im letzten Jahr mit dem Vertrieb von Musik ein Plus von 0,3 Prozent erzielt. Das ist sicherlich ein kleines Wachstum, aber allemal besser als die starken Einbrüche zurückliegender Jahre.
Dies wurde möglich, weil es der Musikindustrie immer besser gelungen ist, auf die Ansprüche von Online-Kunden einzugehen. Noch vor zehn Jahren wollte sich im Grunde niemand so recht von dem Konzept verabschieden, ganze Alben zu verkaufen, während die Nutzer jeweils nur ein oder zwei Stücke haben wollten und im Netz eben erst einmal auf illegale Angebote auswichen. Das hat sich nun geändert.
Der Online-Vertrieb legte im vergangenen Jahr um weitere 9 Prozent zu und kommt inzwischen auf ein Umsatzvolumen von 5,6 Milliarden Dollar. Mit 34 Prozent nimmt dieses Segment erstmals auch einen Anteil von mehr als einem Drittel vom Musikverkauf ein.
Laut den aktuellen Statistiken verwenden inzwischen 62 Prozent der Internet-Nutzer Musik aus legalen Online-Quellen. Insbesondere das schnelle Wachstum der Streaming-Dienste dürfte hierzu beigetragen haben - stiegen dessen Nutzerzahlen doch immerhin um 44 Prozent. Die Menge der bezahlten Downloads ging im vergangenen Jahr um 9 Prozent nach oben.
Denn die Absatzzahlen von Musik auf Tonträgern brachen schnell ein und der Vertrieb über das Internet konnte die dadurch entstandenen Rückgänge noch nicht kompensieren. Die Talsohle ist nun allerdings durchschritten. Laut der IFPI wurde im letzten Jahr mit dem Vertrieb von Musik ein Plus von 0,3 Prozent erzielt. Das ist sicherlich ein kleines Wachstum, aber allemal besser als die starken Einbrüche zurückliegender Jahre.
Dies wurde möglich, weil es der Musikindustrie immer besser gelungen ist, auf die Ansprüche von Online-Kunden einzugehen. Noch vor zehn Jahren wollte sich im Grunde niemand so recht von dem Konzept verabschieden, ganze Alben zu verkaufen, während die Nutzer jeweils nur ein oder zwei Stücke haben wollten und im Netz eben erst einmal auf illegale Angebote auswichen. Das hat sich nun geändert.
Der Online-Vertrieb legte im vergangenen Jahr um weitere 9 Prozent zu und kommt inzwischen auf ein Umsatzvolumen von 5,6 Milliarden Dollar. Mit 34 Prozent nimmt dieses Segment erstmals auch einen Anteil von mehr als einem Drittel vom Musikverkauf ein.
Laut den aktuellen Statistiken verwenden inzwischen 62 Prozent der Internet-Nutzer Musik aus legalen Online-Quellen. Insbesondere das schnelle Wachstum der Streaming-Dienste dürfte hierzu beigetragen haben - stiegen dessen Nutzerzahlen doch immerhin um 44 Prozent. Die Menge der bezahlten Downloads ging im vergangenen Jahr um 9 Prozent nach oben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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