Musikindustrie fühlt sich von Google hintergangen
Die Musikindustrie wirft dem Suchmaschinenkonzern Google weiterhin vor, nicht genügend dafür zu tun, dass urheberrechtsverletzende Webseiten schlechter gefunden werden.
Der entsprechende Branchenverband in den USA, die Recording Industry Association of America (RIAA), beklagt, dass das Unternehmen sein Versprechen aus dem vergangenen Jahr schlicht nicht einhält. Google hatte damals zugesagt, dass Angebote, die offenbar zur Verbreitung illegaler Kopien genutzt werden, zukünftig ein schlechteres Ranking erhalten.
Bisher seien hier aber keine spürbaren Ergebnisse zu sehen, hieß es. Insbesondere bei der Suche nach Musikern oder Titeln, die aktuell hoch in den Charts stehen, komme es immer wieder vor, dass direkt auf der ersten Seite der Suchergebnisse Verweise zu finden sind, hinter denen die Stücke illegal zum Download angeboten werden.
Dabei ginge es laut der RIAA nicht unbedingt um Webseiten, die Google selbst überprüfen müsste. Immer wieder fänden sich auch Angebote hoch platziert, die von den Rechteinhabern selbst bei dem Suchmaschinenanbieter gemeldet wurden. Oft seien diese auch wesentlich besser platziert, als legale Spezialangebote wie Streaming-Dienste, Download-Shops oder YouTube, beklagte die Organisation.
Dass allerdings gerade die Streaming-Anbieter oder die Video-Plattform nicht gegen die illegalen Angebote ankommen, dürfte auch an der Prüfmethode der RIAA liegen. Denn hier wurden die Namen von Musikern oder Titeln in Verbindung mit Begriffen wie "MP3" oder "Download" gesucht. Dass hier Webseiten auf höheren Plätzen auftauchen, die das entsprechende Format zum runterladen anbieten, wäre damit schlicht den Suchalgorithmen geschuldet.
Die RIAA kritisiert aber auch, dass eine Reihe von Seiten immer wieder in den Suchergebnissen auftauchen, die teilweise tausendfach in Löschanfragen genannt wurden. Hier scheint Google nur die jeweiligen konkreten URLs zu blockieren, nicht aber die gesamten Portale schlechter einzustufen.
Bisher seien hier aber keine spürbaren Ergebnisse zu sehen, hieß es. Insbesondere bei der Suche nach Musikern oder Titeln, die aktuell hoch in den Charts stehen, komme es immer wieder vor, dass direkt auf der ersten Seite der Suchergebnisse Verweise zu finden sind, hinter denen die Stücke illegal zum Download angeboten werden.
Dabei ginge es laut der RIAA nicht unbedingt um Webseiten, die Google selbst überprüfen müsste. Immer wieder fänden sich auch Angebote hoch platziert, die von den Rechteinhabern selbst bei dem Suchmaschinenanbieter gemeldet wurden. Oft seien diese auch wesentlich besser platziert, als legale Spezialangebote wie Streaming-Dienste, Download-Shops oder YouTube, beklagte die Organisation.
Dass allerdings gerade die Streaming-Anbieter oder die Video-Plattform nicht gegen die illegalen Angebote ankommen, dürfte auch an der Prüfmethode der RIAA liegen. Denn hier wurden die Namen von Musikern oder Titeln in Verbindung mit Begriffen wie "MP3" oder "Download" gesucht. Dass hier Webseiten auf höheren Plätzen auftauchen, die das entsprechende Format zum runterladen anbieten, wäre damit schlicht den Suchalgorithmen geschuldet.
Die RIAA kritisiert aber auch, dass eine Reihe von Seiten immer wieder in den Suchergebnissen auftauchen, die teilweise tausendfach in Löschanfragen genannt wurden. Hier scheint Google nur die jeweiligen konkreten URLs zu blockieren, nicht aber die gesamten Portale schlechter einzustufen.
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Christian Kahle
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