Electronic Arts hatte keine gute Weihnacht
Für Spielehersteller ist in der Regel das Weihnachtsquartal die beste Zeit des Jahres, da ihre Produkte ideale Geschenke darstellen. Electronic Arts (EA) kann dies über das Jahresende 2012 allerdings nicht gerade sagen.
Der Umsatz des Unternehmens ging im vergangenen Quartal verglichen mit dem Vorjahr immerhin um 13 Prozent zurück. Nach 1,06 Milliarden Dollar wurden nun nur noch 922 Millionen Dollar an Einnahmen erzielt. Durch Umbauten im Unternehmen konnte dabei allerdings zumindest der Verlust von 205 Millionen auf 45 Millionen Dollar reduziert werden.
Hintergrund für das durchwachsene Ergebnis war unter anderem, dass die Verkaufszahlen für "Medal of Honor: Warfighter" hinter den Erwartungen zurückblieben. Darin drückt sich allerdings nur ein größerer Trend aus: Die klassischen großen Spiele verlieren an Bedeutung, während der Markt sich zunehmend auf Produkte ausrichtet, die gut in Online-Geschäftsmodelle passen.
Als weitere Schwierigkeit kommt nach Angaben von EAs Finanzchef Blake Jorgensen hinzu, dass sich die Branche am Ende des Produktzyklus der aktuellen Spielekonsolen-Generation befindet. Eine Reihe von Nutzern würden inzwischen mit dem Kauf einer Konsole lieber warten, bis demnächst neue Modelle auf den Markt kommen. Aber auch die gesunkene Kaufkraft wirkt sich laut Jorgensen auf das Geschäft aus.
Der Umbruch der Branche zeigt sich dort, wo EA durchaus gute Erfolge erzielt. Wie Jorgensen bei der Vorstellung der Bilanzen ausführte, seien die Einnahmen durch online vertriebene Zusatzinhalte für Sportspiele wie "FIFA Ultimate Team" und "FIFA 13" auf über 100 Millionen Dollar angewachsen. Mit dem iOS-Game "The Simpsons: Tapped Out" konnten außerdem 23 Millionen Dollar Umsatz erzielt werden. Auch die Premium-Angebote für "Battlefield 3" brachten über 100 Millionen Dollar ein.
Für die kommende Zeit verspricht sich das Unternehmen durch Neuveröffentlichungen wie "Crysis 3" und weitere "Sims"-Ableger neue Impulse. Da diese Produktionen aus eigenem Hause stammen, liegen die Gewinnmargen hier auch höher, als bei Titeln, bei denen EA nur als Publisher auftritt.
Hintergrund für das durchwachsene Ergebnis war unter anderem, dass die Verkaufszahlen für "Medal of Honor: Warfighter" hinter den Erwartungen zurückblieben. Darin drückt sich allerdings nur ein größerer Trend aus: Die klassischen großen Spiele verlieren an Bedeutung, während der Markt sich zunehmend auf Produkte ausrichtet, die gut in Online-Geschäftsmodelle passen.
Als weitere Schwierigkeit kommt nach Angaben von EAs Finanzchef Blake Jorgensen hinzu, dass sich die Branche am Ende des Produktzyklus der aktuellen Spielekonsolen-Generation befindet. Eine Reihe von Nutzern würden inzwischen mit dem Kauf einer Konsole lieber warten, bis demnächst neue Modelle auf den Markt kommen. Aber auch die gesunkene Kaufkraft wirkt sich laut Jorgensen auf das Geschäft aus.
Der Umbruch der Branche zeigt sich dort, wo EA durchaus gute Erfolge erzielt. Wie Jorgensen bei der Vorstellung der Bilanzen ausführte, seien die Einnahmen durch online vertriebene Zusatzinhalte für Sportspiele wie "FIFA Ultimate Team" und "FIFA 13" auf über 100 Millionen Dollar angewachsen. Mit dem iOS-Game "The Simpsons: Tapped Out" konnten außerdem 23 Millionen Dollar Umsatz erzielt werden. Auch die Premium-Angebote für "Battlefield 3" brachten über 100 Millionen Dollar ein.
Für die kommende Zeit verspricht sich das Unternehmen durch Neuveröffentlichungen wie "Crysis 3" und weitere "Sims"-Ableger neue Impulse. Da diese Produktionen aus eigenem Hause stammen, liegen die Gewinnmargen hier auch höher, als bei Titeln, bei denen EA nur als Publisher auftritt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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