Electronic Arts: Sportspiele sind solide Krücken
Der Spielehersteller Electronic Arts konnte trotz einiger Probleme mit seinen Bilanzen zum zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen der Analysten übertreffen. Vor allem die Sport-Spiele trugen dazu bei.
Titel wie "Madden NFL" oder "FIFA" verkaufen sich auch in ihrer vielfachsten Ausgabe hervorragend. Allerdings hat Electronic Arts das Problem, aktuell keine besonders mitreißende Neuvorstellung zur Verfügung zu haben. So wird wohl das aktuell laufende Quartal nicht gerade mit Höchstleistungen abgeschlossen werden und auch für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit schwächeren Zahlen als bisher.
Die gute Entwicklung in den zurückliegenden drei Monaten kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Electronic Arts noch immer 381 Millionen Dollar Verlust verbuchte. Das ist ein höherer Fehlbetrag als im Vorjahr, als 340 Millionen Dollar in roten Zahlen unter den Bilanzen standen. Bereinigt man dieses Ergebnis um einige Sondereffekte, kommt ein Gewinn von 49 Millionen Dollar heraus, was 15 Cent je Aktie entspricht. Die Analysten hatten hier lediglich mit 11 Cent gerechnet.
Der Umsatz des Spieleherstellers belief sich auf 711 Millionen Dollar. Bereinigt ergab sich hier ein Wert von 1,08 Milliarden Dollar, was einem Wachstum um 4 Prozent entspricht und den Erwartungen recht genau entsprach. Große Hoffnungen liegen hier weiterhin auf dem Online-Geschäft, dessen Umsatz sich um 45 Prozent auf 314 Millionen Dollar verbesserte.
Der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr wird sich nach aktuellen Prognosen wohl zwischen 4,05 Milliarden und 4,25 Milliarden Dollar bewegen. Das wären rund 0,5 Milliarden Dollar weniger als in den bisherigen Prognosen als Ziel ausgegeben wurde. Insbesondere die schwachen Kritiken gegenüber "Medal of Honor: Warfighter" sollen hier eine maßgebliche Rolle für die Neubewertung spielen - auch wenn man bei Electronic Arts natürlich weiterhin der Ansicht sei, dass es sich um ein großartiges Spiel handle, hieß es.
Die gute Entwicklung in den zurückliegenden drei Monaten kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Electronic Arts noch immer 381 Millionen Dollar Verlust verbuchte. Das ist ein höherer Fehlbetrag als im Vorjahr, als 340 Millionen Dollar in roten Zahlen unter den Bilanzen standen. Bereinigt man dieses Ergebnis um einige Sondereffekte, kommt ein Gewinn von 49 Millionen Dollar heraus, was 15 Cent je Aktie entspricht. Die Analysten hatten hier lediglich mit 11 Cent gerechnet.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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