Telekom wird verschärft Arbeitsplätze streichen
Die Deutsche Telekom wird ihren Kurs in Richtung der Streichung von Stellen in den kommenden Monaten verschärfen. Bis zur Jahresmitte würden weitere 1.200 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen.
Entsprechende Berichte bestätigte Personalvorstand Marion Schick gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Dies beträfe sowohl Beamte als auch Angestellte in der Verwaltung. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Schick dabei aus. Die Reduzierung des Mitarbeiter-Stabes wird also wohl in erster Linie so verlaufen, dass Stellen, die beispielsweise durch die Pensionierung von Beschäftigten frei werden, nicht mehr als Arbeitsplätze für Nachrücker zur Verfügung stehen.
Zugleich bestätigte die Managerin, dass die Telekom in einigen Bereichen neue Mitarbeiter einstellen will. Zur Begründung sagte sie, der Netzausbau bringe Beschäftigung, etwa durch die Aufrüstung der Kupferkabel. Die Kunden sollten immerhin künftig schneller im Internet surfen können. Insbesondere die Einführung der Vectoring-Technologie steht hier im Mittelpunkt der Bestrebungen.
Die Technik ist für die Telekom essentiell, wenn das Unternehmen einerseits im Konkurrenzkampf mit den Kabelnetz-Betreibern mithalten und andererseits an der Kupfer-Infrastruktur festhalten will. Durch Vectoring kann die Bandbreite gegenüber VDSL auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde vergrößert werden - und das über eine etwas größere Distanz zwischen Nutzer und dem ersten Netzknoten.
Allerdings gilt es im Vorfeld wichtige Fragen mit den Wettbewerbern und der Bundesnetzagentur zu klären. Denn beim Einsatz von Vectoring können nicht mehr problemlos mehrere Provider einen Verteilerkasten parallel nutzen. Das Verfahren basiert im Wesentlichen auf einem besseren Ausgleich von Störungen bei der Übertragung über die letzte Meile, wofür die Systeme auch Einblick in das haben müssen, was auf den parallel abgehenden Leitungen gerade geschieht.
Zugleich bestätigte die Managerin, dass die Telekom in einigen Bereichen neue Mitarbeiter einstellen will. Zur Begründung sagte sie, der Netzausbau bringe Beschäftigung, etwa durch die Aufrüstung der Kupferkabel. Die Kunden sollten immerhin künftig schneller im Internet surfen können. Insbesondere die Einführung der Vectoring-Technologie steht hier im Mittelpunkt der Bestrebungen.
Die Technik ist für die Telekom essentiell, wenn das Unternehmen einerseits im Konkurrenzkampf mit den Kabelnetz-Betreibern mithalten und andererseits an der Kupfer-Infrastruktur festhalten will. Durch Vectoring kann die Bandbreite gegenüber VDSL auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde vergrößert werden - und das über eine etwas größere Distanz zwischen Nutzer und dem ersten Netzknoten.
Allerdings gilt es im Vorfeld wichtige Fragen mit den Wettbewerbern und der Bundesnetzagentur zu klären. Denn beim Einsatz von Vectoring können nicht mehr problemlos mehrere Provider einen Verteilerkasten parallel nutzen. Das Verfahren basiert im Wesentlichen auf einem besseren Ausgleich von Störungen bei der Übertragung über die letzte Meile, wofür die Systeme auch Einblick in das haben müssen, was auf den parallel abgehenden Leitungen gerade geschieht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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