IT-Fachkräfte: Südeuropa rückt zunehmend ins Visier
Bei der Suche nach IT-Fachkräften im Ausland durch die deutsche Wirtschaft spielen die fachlichen Qualifikationen in der Regel eine größere Rolle als die Sprachkenntnissen in Englisch und Deutsch.
Noch suchen Unternehmen überwiegend in Osteuropa nach Fachkräften. Es sei aber davon auszugehen, dass sich dieser Schwerpunkt in Zukunft auf Länder im Süden Europas wie Spanien, Italien und Griechenland verlagern wird. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Branchenverbandes Software-Cluster.
In der Wissenschaft liegen hingegen andere Rekrutierungsländer im Trend. Die befragten Forschungseinrichtungen gehen davon aus, dass Süd- und Mittelamerika und die skandinavischen Länder zu den USA und Kanada aufschließen und China, Indien und Pakistan hinter die europäischen Länder zurückfallen werden, hieß es.
Die größte und wachsende Nachfrage besteht nach Spezialisten mit spezifischen Fachkenntnissen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Beratung und Projektmanagement sowie Implementierung. Führungskräfte und Manager sowie Dozenten und Professoren werden hingegen nur selten im Ausland gesucht.
Hinsichtlich der bestehenden oder vermeintlichen Hindernisse zur Beschäftigung ausländischer Fachkräfte werden vor allem rechtliche Fragen und Verständigungsprobleme ins Feld geführt. In der Wissenschaft ist ein weiteres Problem, dass Bildungsabschlüsse noch immer nicht international vergleichbar und damit für Arbeitgeber schwer einzuschätzen sind. Alle Akteure beklagten außerdem den hohen Zeitaufwand, der für die Suche nach geeigneten Bewerbern im Ausland nötig ist.
In der Wissenschaft liegen hingegen andere Rekrutierungsländer im Trend. Die befragten Forschungseinrichtungen gehen davon aus, dass Süd- und Mittelamerika und die skandinavischen Länder zu den USA und Kanada aufschließen und China, Indien und Pakistan hinter die europäischen Länder zurückfallen werden, hieß es.
Die größte und wachsende Nachfrage besteht nach Spezialisten mit spezifischen Fachkenntnissen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Beratung und Projektmanagement sowie Implementierung. Führungskräfte und Manager sowie Dozenten und Professoren werden hingegen nur selten im Ausland gesucht.
Hinsichtlich der bestehenden oder vermeintlichen Hindernisse zur Beschäftigung ausländischer Fachkräfte werden vor allem rechtliche Fragen und Verständigungsprobleme ins Feld geführt. In der Wissenschaft ist ein weiteres Problem, dass Bildungsabschlüsse noch immer nicht international vergleichbar und damit für Arbeitgeber schwer einzuschätzen sind. Alle Akteure beklagten außerdem den hohen Zeitaufwand, der für die Suche nach geeigneten Bewerbern im Ausland nötig ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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