Krise sorgt für weniger verkaufte Handys in Europa
In Westeuropa hat das Wachstum des Marktes für Mobiltelefone seinen Zenit womöglich überschritten. Die Absatzzahlen sind inzwischen rückläufig und können von Wachstum des Smartphone-Segments nicht aufgefangen werden.
Das geht aus Statistiken des Marktforschungsunternehmens IDC hervor. Demnach wurden im ersten Quartal dieses Jahres in Westeuropa 43,6 Millionen Mobiltelefone verkauft. Das sind immerhin 4,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Das liegt natürlich in erster Linie an rasant sinkenden Absatzzahlen bei den so genannten Feature Phones. Davon konnten von Januar bis März noch 12 Millionen Stück verkauft werden - 31 Prozent weniger als vor einem Jahr. Während die abwandernden Käufer sich bisher allerdings den Smartphones zuwandten, ist dies nicht mehr generell der Fall. In dieser Produktkategorie stiegen die Verkaufszahlen zwar um 12 Prozent auf 31,6 Millionen, doch das reichte eben nicht, um den Gesamtmarkt weiter wachsen zu lassen.
Die Marktforscher führen dies vor allem auf die angespannte wirtschaftliche Lage einer wachsenden Zahl von Verbrauchern zurück - insbesondere in Märkten wie Spanien oder Italien. Hier gibt es eine zunehmende Zahl von Menschen, die sich ein neues Handy oder gar ein Smartphone schlicht nicht leisten können. In einer wachsenden Zahl von Fällen müssen vor allem auch die technikaffinen jungen Nutzer - bei einer Jugendarbeitslosigkeit von weit über 50 Prozent in Spanien - gänzlich auf Mobilfunk verzichten, was die jeweiligen Netzbetreiber schon bitter zu spüren bekamen.
Samsung kann in dieser Situation seine Verkaufszahlen und somit auch den Marktanteil deutlich ausbauen: Bei Mobiltelefonen insgesamt von 40 auf 46 Prozent und bei Smartphones von 39 auf 45 Prozent. Apple verlor zwar im Gesamtmarkt einen Prozentpunkt und liegt nun bei 14 Prozent, konnte sich damit aber knapp an Nokia, das deutlich stärkere Verluste zu beklagen hatte, auf den zweiten Platz vorbeischieben. Betrachtet man nur Smartphones ist Apple mit 20 Prozent schon klarer die Nummer 2 vor Sony und LG. Nokia kommt hier gerade mal noch auf den fünften Platz.
Das liegt natürlich in erster Linie an rasant sinkenden Absatzzahlen bei den so genannten Feature Phones. Davon konnten von Januar bis März noch 12 Millionen Stück verkauft werden - 31 Prozent weniger als vor einem Jahr. Während die abwandernden Käufer sich bisher allerdings den Smartphones zuwandten, ist dies nicht mehr generell der Fall. In dieser Produktkategorie stiegen die Verkaufszahlen zwar um 12 Prozent auf 31,6 Millionen, doch das reichte eben nicht, um den Gesamtmarkt weiter wachsen zu lassen.
Die Marktforscher führen dies vor allem auf die angespannte wirtschaftliche Lage einer wachsenden Zahl von Verbrauchern zurück - insbesondere in Märkten wie Spanien oder Italien. Hier gibt es eine zunehmende Zahl von Menschen, die sich ein neues Handy oder gar ein Smartphone schlicht nicht leisten können. In einer wachsenden Zahl von Fällen müssen vor allem auch die technikaffinen jungen Nutzer - bei einer Jugendarbeitslosigkeit von weit über 50 Prozent in Spanien - gänzlich auf Mobilfunk verzichten, was die jeweiligen Netzbetreiber schon bitter zu spüren bekamen.
Samsung kann in dieser Situation seine Verkaufszahlen und somit auch den Marktanteil deutlich ausbauen: Bei Mobiltelefonen insgesamt von 40 auf 46 Prozent und bei Smartphones von 39 auf 45 Prozent. Apple verlor zwar im Gesamtmarkt einen Prozentpunkt und liegt nun bei 14 Prozent, konnte sich damit aber knapp an Nokia, das deutlich stärkere Verluste zu beklagen hatte, auf den zweiten Platz vorbeischieben. Betrachtet man nur Smartphones ist Apple mit 20 Prozent schon klarer die Nummer 2 vor Sony und LG. Nokia kommt hier gerade mal noch auf den fünften Platz.
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Christian Kahle
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