Freie Musik rettet die "Space Night" vor GEMA-Aus
Die "Space Night", ein Kultformat des Bayrischen Rundfunks, ist wohl gerettet. Die Sendung sollte eigentlich abgesetzt werden, weil dem Sender die GEMA-Lizenzgebühren für die Musikuntermalung zu teuer geworden wäre.
Der Bayrische Rundfunk hatte das Format im Jahr 1994 gestartet, um dem Nachtprogramm der privaten Sender nicht mehr nur das alte Testbild gegenübersetzen zu müssen. Seitdem wurden hier Video-Aufnahmen von verschiedenen Weltraum-Missionen mit einer Musikuntermalung gezeigt. Durchsetzt wurde dies mit Aufzeichnungen alter Weltraum-Dokumentationen und Formaten mit dem Astrophysiker Harald Lesch. Seit einiger Zeit wurde die Space Night von BR alpha ausgestrahlt.
Am 7. Januar dieses Jahres sollte nun Schluss sein. Der Bayrische Rundfunk begründete dies mit den steigenden GEMA-Kosten. Während die Videoaufnahmen aus dem All von der US-Weltraumbehörde NASA zur freien Verwendung bereitgestellt werden, unterliegt die Musik jeweils Schutzrechten, für die Tantiemen zu entrichten sind. Der Sender rechnete mit einer Steigerung der Kosten bis in einen siebenstelligen Bereich.
Im Internet schlug die Nachricht ein, wie eine Bombe. Einerseits wohl, weil die Space Night gerade in Kreisen der Nerds und Hacker zu einer festen Größe in der Fernsehlandschaft geworden ist, und diese nun andererseits der nicht gerade beliebten GEMA zum Opfer fallen sollte. Mit offenen Briefen und Initiativen im Social Network Facebook wandten sich viele User an den Bayrischen Rundfunk und forderten diesen auf, zu prüfen, ob nicht der Rückgriff auf Musik, die freien Lizenzen unterliegt, die beliebte Sendung retten könnte. Immerhin ist diese im Internet inzwischen in sehr großer Menge zu finden.
Gestern nun verkündete die ARD via Twitter: "Die #SpaceNight kommt wieder." In einem Schreiben an den grünen Netzpolitiker Tobias Schwarz, informierte der Sprecher des Senders Christian Nitsche darüber, dass inzwischen an einem neuen Konzept gearbeitet wird. Dieses sieht vor, zukünftig Musik zu verwenden, deren Rechte ohnehin beim Bayrischen Rundfunk liegen. Aber auch Produktionen, die unter der freien Creative Commons-Lizenz bereitgestellt werden, wolle man bei der Produktion der neuen Space Night mit heranziehen. Aktuell gebe es aber noch keinen Termin, wann die Sendereihe in neuer Form starten wird.
Am 7. Januar dieses Jahres sollte nun Schluss sein. Der Bayrische Rundfunk begründete dies mit den steigenden GEMA-Kosten. Während die Videoaufnahmen aus dem All von der US-Weltraumbehörde NASA zur freien Verwendung bereitgestellt werden, unterliegt die Musik jeweils Schutzrechten, für die Tantiemen zu entrichten sind. Der Sender rechnete mit einer Steigerung der Kosten bis in einen siebenstelligen Bereich.
Im Internet schlug die Nachricht ein, wie eine Bombe. Einerseits wohl, weil die Space Night gerade in Kreisen der Nerds und Hacker zu einer festen Größe in der Fernsehlandschaft geworden ist, und diese nun andererseits der nicht gerade beliebten GEMA zum Opfer fallen sollte. Mit offenen Briefen und Initiativen im Social Network Facebook wandten sich viele User an den Bayrischen Rundfunk und forderten diesen auf, zu prüfen, ob nicht der Rückgriff auf Musik, die freien Lizenzen unterliegt, die beliebte Sendung retten könnte. Immerhin ist diese im Internet inzwischen in sehr großer Menge zu finden.
Gestern nun verkündete die ARD via Twitter: "Die #SpaceNight kommt wieder." In einem Schreiben an den grünen Netzpolitiker Tobias Schwarz, informierte der Sprecher des Senders Christian Nitsche darüber, dass inzwischen an einem neuen Konzept gearbeitet wird. Dieses sieht vor, zukünftig Musik zu verwenden, deren Rechte ohnehin beim Bayrischen Rundfunk liegen. Aber auch Produktionen, die unter der freien Creative Commons-Lizenz bereitgestellt werden, wolle man bei der Produktion der neuen Space Night mit heranziehen. Aktuell gebe es aber noch keinen Termin, wann die Sendereihe in neuer Form starten wird.
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Christian Kahle
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