GEMA und Streaming-Anbieter sind sich nun einig
Die Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA und der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) haben sich auf einen Vertrag über die Nutzung von Musik auf verschiedenen Streaming-Angeboten verständigt.
Dieser umfasst nach Angaben der Partner das gesamte GEMA-Repertoire und gilt rückwirkend ab dem 1. Januar dieses Jahres. Die Einigung umfasst die vom VPRT vertretenen Online-Video-Plattformen, zu denen derzeit unter anderem MyVideo, Clipfish, Tape.tv und Putpat gehören. YouTube als führende Plattform in dem Bereich bleibt allerdings weiter außen vor.
Die Betreiber der Plattformen verpflichten sich dabei, Technologien einzusetzen, die zur Identifikation von Inhalten, die von Nutzern hochgeladen wurden, führen. So soll zwischen Beiträgen unterschieden werden, deren Rechte von der GEMA verwaltet werden, und bei denen dies nicht der Fall ist.
Die Abrufe der GEMA-relevanten Inhalte werden außerdem an die Verwertungsgesellschaft gemeldet. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder des VPRT beim Betrieb ihrer werbefinanzierten Streaming-Plattformen einen Rabatt von 20 Prozent auf die üblichen Tarife der GEMA.
"Der Abschluss des Rahmenvertrages setzt einen positiven und konstruktiven Schlusspunkt hinter intensive Verhandlungen", erklärte Claus Grewenig, Geschäftsführer des VPRT. Als erster Verband habe man hierzulande eine entsprechende Einigung erzielen können, auf deren Grundlage man auch international konkurrenzfähig weiterarbeiten könne. Die Mitglieder des VPRT erhielten durch den Abschluss des Gesamtvertrags aber auch Planungs- und Rechtssicherheit.
Seitens der GEMA sieht man sich im Zuge des Vertragsabschlusses vor allem darin bestätigt, dass die Tarife für entsprechende Angebote durchaus angemessen sind. "Das ist ein starkes Signal an den Markt und an alle durch die GEMA vertretenen Rechteinhaber", so GEMA-Chef Harald Heker.
Die Betreiber der Plattformen verpflichten sich dabei, Technologien einzusetzen, die zur Identifikation von Inhalten, die von Nutzern hochgeladen wurden, führen. So soll zwischen Beiträgen unterschieden werden, deren Rechte von der GEMA verwaltet werden, und bei denen dies nicht der Fall ist.
Die Abrufe der GEMA-relevanten Inhalte werden außerdem an die Verwertungsgesellschaft gemeldet. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder des VPRT beim Betrieb ihrer werbefinanzierten Streaming-Plattformen einen Rabatt von 20 Prozent auf die üblichen Tarife der GEMA.
"Der Abschluss des Rahmenvertrages setzt einen positiven und konstruktiven Schlusspunkt hinter intensive Verhandlungen", erklärte Claus Grewenig, Geschäftsführer des VPRT. Als erster Verband habe man hierzulande eine entsprechende Einigung erzielen können, auf deren Grundlage man auch international konkurrenzfähig weiterarbeiten könne. Die Mitglieder des VPRT erhielten durch den Abschluss des Gesamtvertrags aber auch Planungs- und Rechtssicherheit.
Seitens der GEMA sieht man sich im Zuge des Vertragsabschlusses vor allem darin bestätigt, dass die Tarife für entsprechende Angebote durchaus angemessen sind. "Das ist ein starkes Signal an den Markt und an alle durch die GEMA vertretenen Rechteinhaber", so GEMA-Chef Harald Heker.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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