Die PC-Krise schlägt ungebremst auf AMD durch
Für den Chiphersteller AMD bedeutete das Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres keine Verschnaufpause. Durch einen deutlichen Umsatzrückgang haben sich die finanziellen Probleme des Unternehmens eher noch verschärft.
1,16 Milliarden Dollar betrugen die Einnahmen in den letzten drei Monaten des Jahres 2012, teilte der Konzern mit. Gegenüber dem Vergleichzeitraum des Vorjahres, in dem immerhin noch 1,69 Milliarden Dollar erzielt wurden, entspricht dies einem Rückgang um immerhin 32 Prozent. Zumindest schnitt AMD aber noch ein klein wenig besser ab, als die Analysten in ihren Schätzungen vermuteten - hier wurden 1,15 Milliarden Dollar Umsatz erwartet.
Der wesentliche Faktor bei der schlechten Geschäftslage ist der strauchelnde PC-Markt. Im Gegensatz zum großen Konkurrenten Intel ist AMD in den noch gut laufenden Segmenten, wie beispielsweise bei den Ultrabooks, im Grunde nicht vertreten. Entsprechend musste das Unternehmen inzwischen schon seine Bestellungen beim Produktionspartner GlobalFoundries deutlich zurückfahren, um nicht auf Unmengen an Chips sitzen zu bleiben.
Das wirkte sich natürlich auch auf die Profitabilität aus. Der Verlust weitete sich seit dem vorhergehenden Jahr von 177 Millionen Dollar auf 473 Millionen Dollar aus. Bei der Überschuss-Rechnung spielten neben dem normalen Geschäft auch 209 Millionen Dollar Vertragsstrafe, die durch die Auftrags-Reduzierungen an GlobalFoundries zu zahlen waren, und 90 Millionen Dollar Aufwendungen für eine Restrukturierung im Konzern eine Rolle.
Um das Unternehmen wieder zu stabilisieren hatte das Management bereits bei der Bekanntabe der Kennzahlen für das dritte Quartal 2012 die Entlassung von 15 Prozent der Belegschaft angekündigt. Außerdem wolle man versuchen, neue Märkte zu erschließen, um die recht starke Abhängig vom PC-Sektor zu reduzieren. So will AMD am liebsten auch bei Tablets Fuß fassen. Aber auch im Servermarkt sollen neue Impulse gesetzt werden. Hier ist das Unternehmen im x86-Bereich recht gut dabei, im kommenden Jahr soll die Produktpalette außerdem um stromsparende ARM-Prozessoren für Server erweitert werden.
Der wesentliche Faktor bei der schlechten Geschäftslage ist der strauchelnde PC-Markt. Im Gegensatz zum großen Konkurrenten Intel ist AMD in den noch gut laufenden Segmenten, wie beispielsweise bei den Ultrabooks, im Grunde nicht vertreten. Entsprechend musste das Unternehmen inzwischen schon seine Bestellungen beim Produktionspartner GlobalFoundries deutlich zurückfahren, um nicht auf Unmengen an Chips sitzen zu bleiben.
Das wirkte sich natürlich auch auf die Profitabilität aus. Der Verlust weitete sich seit dem vorhergehenden Jahr von 177 Millionen Dollar auf 473 Millionen Dollar aus. Bei der Überschuss-Rechnung spielten neben dem normalen Geschäft auch 209 Millionen Dollar Vertragsstrafe, die durch die Auftrags-Reduzierungen an GlobalFoundries zu zahlen waren, und 90 Millionen Dollar Aufwendungen für eine Restrukturierung im Konzern eine Rolle.
Um das Unternehmen wieder zu stabilisieren hatte das Management bereits bei der Bekanntabe der Kennzahlen für das dritte Quartal 2012 die Entlassung von 15 Prozent der Belegschaft angekündigt. Außerdem wolle man versuchen, neue Märkte zu erschließen, um die recht starke Abhängig vom PC-Sektor zu reduzieren. So will AMD am liebsten auch bei Tablets Fuß fassen. Aber auch im Servermarkt sollen neue Impulse gesetzt werden. Hier ist das Unternehmen im x86-Bereich recht gut dabei, im kommenden Jahr soll die Produktpalette außerdem um stromsparende ARM-Prozessoren für Server erweitert werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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