Lumia 820: Eigene Gehäuse aus dem 3D-Drucker
Einen interessanten Weg schlägt der finnische Hersteller Nokia ein: Das Unternehmen hat für sein Windows-Phone-8-Gerät Lumia 820, das sich auch durch seine Wechselcover auszeichnet, offiziell die "3D-Pläne" (bzw. -Vorlage) des Gehäuses zur Verfügung gestellt.
Damit erteilt Nokia der immer stärker wachsenden 3D-Community den offiziellen Segen zum Herstellen eigener Gehäuse. Wie die Finnen im offiziellen 'Nokia Conversations'-Blog schreiben, seien 3D-Drucker eine Technologie, die "das Potenzial hat, unsere Leben nachhaltig zu verändern."
Deshalb habe man sich entschlossen, die 3D-Vorlagen zum Lumia 820 als so genanntes "3D-printing Development Kit" (kurz: 3DK) zu veröffentlichen. Das ist auch das erste Mal, dass ein Hardware-Hersteller eine derartiges 3D-Vorlagenset bereitstellt. Das hat übrigens drei Einzelteile, welche 'hier', 'hier' und 'hier' heruntergeladen werden können.
Cover für das Lumia 820 kann man sich künftig ausdrucken - mit offiziellem Segen von Nokia
Das ist aber nicht alles: Zusätzlich zum 3D-Development Kit will Nokia auch weitere Informationen bieten und will die 3D-Freunde auch hinsichtlich empfohlenen Materialien und der besten Vorgehensweise beraten. Man will der Community eben sowohl alle Werkzeuge als auch das Know-How bieten, damit diese optimale Ergebnisse erzielen kann.
Als Hintergrund für diese Aktion gibt das Unternehmen an, dass man in modularen und anpassbaren Mobiltelefonen einen wichtigen Zukunftstrend sieht. John Kneeland, Community & Developer Marketing Manager bei Nokia, kann sich vorstellen, dass sein Unternehmen irgendwann einmal - neben den eigenen "wunderschön designten Phones" - auch nur Smartphone-"Vorlagen" (also die "nackte" Hardware) verkauft, mit denen lokale Unternehmer dann jene Geräte-Designs erschaffen, die den regionalen Bedürfnissen entsprechen.
Kneeland dazu: "Du willst ein Gerät, das wasserdicht ist, im Dunkeln leuchtet, einen Flaschenöffner und ein Solar-Ladegerät hat? Kein Problem: Jemand kann es für dich bauen oder du kannst es dir selbst ausdrucken." Er selbst war zumindest schwer beeindruckt, als er das erste Mal einen 3D-Drucker gesehen hat: "Ich glaube, so haben sich Leute gefühlt, die zum ersten Mal eine Dampfmaschine gesehen haben."
Deshalb habe man sich entschlossen, die 3D-Vorlagen zum Lumia 820 als so genanntes "3D-printing Development Kit" (kurz: 3DK) zu veröffentlichen. Das ist auch das erste Mal, dass ein Hardware-Hersteller eine derartiges 3D-Vorlagenset bereitstellt. Das hat übrigens drei Einzelteile, welche 'hier', 'hier' und 'hier' heruntergeladen werden können.
Cover für das Lumia 820 kann man sich künftig ausdrucken - mit offiziellem Segen von Nokia
Das ist aber nicht alles: Zusätzlich zum 3D-Development Kit will Nokia auch weitere Informationen bieten und will die 3D-Freunde auch hinsichtlich empfohlenen Materialien und der besten Vorgehensweise beraten. Man will der Community eben sowohl alle Werkzeuge als auch das Know-How bieten, damit diese optimale Ergebnisse erzielen kann.
Als Hintergrund für diese Aktion gibt das Unternehmen an, dass man in modularen und anpassbaren Mobiltelefonen einen wichtigen Zukunftstrend sieht. John Kneeland, Community & Developer Marketing Manager bei Nokia, kann sich vorstellen, dass sein Unternehmen irgendwann einmal - neben den eigenen "wunderschön designten Phones" - auch nur Smartphone-"Vorlagen" (also die "nackte" Hardware) verkauft, mit denen lokale Unternehmer dann jene Geräte-Designs erschaffen, die den regionalen Bedürfnissen entsprechen.
Kneeland dazu: "Du willst ein Gerät, das wasserdicht ist, im Dunkeln leuchtet, einen Flaschenöffner und ein Solar-Ladegerät hat? Kein Problem: Jemand kann es für dich bauen oder du kannst es dir selbst ausdrucken." Er selbst war zumindest schwer beeindruckt, als er das erste Mal einen 3D-Drucker gesehen hat: "Ich glaube, so haben sich Leute gefühlt, die zum ersten Mal eine Dampfmaschine gesehen haben."
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