Beliebige glatte Oberfläche wird zur iPhone-Tastatur
Ein Schweizer Designer hat eine "externe Tastatur" für Apples iPhone entwickelt, die komplett ohne eigene Elektronik arbeitet. Welche Taste der Nutzer letztlich angetippt hat, ermittelt das Smartphone.
Dafür wird das iPhone über dem virtuellen Tastenfeld abgelegt. Beginnt der Anwender nun auf der Unterlage zu schreiben, entstehen für jede vermeintlich angetippte Taste kleine, aber charakteristische Erschütterungen. Diese können vom Bewegungssensor des iPhones erfasst werden. Eine Software auf dem Gerät sorgt anschließend für die Analyse der gemessenen Daten.
Gegenüber den sofort einsatzfähigen virtuellen Keyboards auf dem Touchscreen oder einer externen Bluetooth-Tastatur hat das "Vibrative Virtual Keyboard" von Florian Kräutli den Nachteil, dass es beim ersten Einsatz nicht direkt einsetzbar ist. Statt dessen muss die zugehörige Software erst auf die Tipp-Gewohnheiten des jeweiligen Nutzers konditioniert werden.
Ist dies geschehen, kommen allerdings die Vorteile zum Tragen. Denn es wird nicht unbedingt ein physisches Keyboard benötigt - auch wenn vielleicht ein Ausdruck auf einem Blatt Papier sinnvoll für jene ist, die nicht blind schreiben können. Im Grunde lässt sich allerdings jede glatte Oberfläche einfach als Tastatur nutzen: App starten, iPhone ablegen und losschreiben.
Ein Blatt Papier als Tastatur
Mit der Zeit soll die Software bei der Analyse der Tastenanschläge immer besser werden. Um Ungenauigkeiten und Irrtümer auszugleichen, kann die Applikation auch mit der integrierten automatischen Worterkennung des integrierten virtuellen Keyboards zusammenarbeiten, um eine genauere Trefferquote beim Schreiben zu erreichen.
Die entsprechende App, die mindestens ein iPhone 4 voraussetzt, ist allerdings noch nicht im AppStore zu haben. Sie ist bisher ausschließlich Bestandteil von Kräutlis Masterarbeit im Bereich kognitives Computing an der University of London.
Gegenüber den sofort einsatzfähigen virtuellen Keyboards auf dem Touchscreen oder einer externen Bluetooth-Tastatur hat das "Vibrative Virtual Keyboard" von Florian Kräutli den Nachteil, dass es beim ersten Einsatz nicht direkt einsetzbar ist. Statt dessen muss die zugehörige Software erst auf die Tipp-Gewohnheiten des jeweiligen Nutzers konditioniert werden.
Ist dies geschehen, kommen allerdings die Vorteile zum Tragen. Denn es wird nicht unbedingt ein physisches Keyboard benötigt - auch wenn vielleicht ein Ausdruck auf einem Blatt Papier sinnvoll für jene ist, die nicht blind schreiben können. Im Grunde lässt sich allerdings jede glatte Oberfläche einfach als Tastatur nutzen: App starten, iPhone ablegen und losschreiben.
Ein Blatt Papier als Tastatur
Mit der Zeit soll die Software bei der Analyse der Tastenanschläge immer besser werden. Um Ungenauigkeiten und Irrtümer auszugleichen, kann die Applikation auch mit der integrierten automatischen Worterkennung des integrierten virtuellen Keyboards zusammenarbeiten, um eine genauere Trefferquote beim Schreiben zu erreichen.
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