Telekom fährt größten Verlust seit 10 Jahren ein
Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal den höchsten Verlust seit zehn Jahren eingefahren. Begründet ist der hohe Fehlbetrag durch massive Abschreibungen auf die US-Mobilfunktochter T-Mobile USA.
So stand unter dem Strich der heute veröffentlichten Bilanzen ein Nettoverlust von 6,9 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte die Telekom noch einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro verzeichnen. Der Umsatz des Gesamtkonzerns ging leicht von 14,67 Milliarden Euro auf 14,65 Milliarden Euro zurück.
Nicht zum ersten Mal sorgt die US-Tochter damit für Probleme. Alles begann damit, dass das Unternehmen, das damals noch unter dem Namen Voicestream agierte, im Jahr 2001 für 40 Milliarden Euro aufgekauft wurde. Bereits ein Jahr später mussten 19 Milliarden Euro des Firmenwertes abgeschrieben werden. Im dritten Quartal 2002 sorgte das beim Mutterkonzern für einen Rekordverlust von 21 Milliarden Euro.
Die jetzt erneut erfolgte Abschreibung von 7,4 Milliarden Euro auf den Firmenwert dient der bevorstehenden Fusion mit dem Konkurrenten MetroPCS. Hinzu kommen weitere negative Sonderposten, die das Konzernergebnis letztlich mit insgesamt 7,8 Milliarden Euro belasten.
Aber auch das laufende Geschäft in Deutschland lädt nicht gerade zum Feiern ein. Wegen der sinkenden Zahl an Festnetzanschlüssen und des zunehmenden Wettbewerbes über die Bereiche hinweg sank der Umsatz um 1,3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro.
Zumindest was die Mobilfunkkunden angeht, konnte die Telekom einen Zuwachs um 3,1 Prozent auf 35,99 Millionen verzeichnen. Insbesondere die Umsätze aus dem Datengeschäft stützen hier die Entwicklung: In dem Segment erwirtschaftete die Telekom ein Umsatzplus von 21,2 Prozent auf 498 Millionen Euro. Wegen der geringeren Einnahmen aus der Telefonie reduzierten sich die Einnahmen im Mobilfunk insgesamt allerdings um 1 Prozent.
Nicht zum ersten Mal sorgt die US-Tochter damit für Probleme. Alles begann damit, dass das Unternehmen, das damals noch unter dem Namen Voicestream agierte, im Jahr 2001 für 40 Milliarden Euro aufgekauft wurde. Bereits ein Jahr später mussten 19 Milliarden Euro des Firmenwertes abgeschrieben werden. Im dritten Quartal 2002 sorgte das beim Mutterkonzern für einen Rekordverlust von 21 Milliarden Euro.
Die jetzt erneut erfolgte Abschreibung von 7,4 Milliarden Euro auf den Firmenwert dient der bevorstehenden Fusion mit dem Konkurrenten MetroPCS. Hinzu kommen weitere negative Sonderposten, die das Konzernergebnis letztlich mit insgesamt 7,8 Milliarden Euro belasten.
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Christian Kahle
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