Telekom plant Deutschlands größtes Datenzentrum
Die Deutsche Telekom beginnt dieser Tage mit dem Bau des bisher größten Datenzentrums in Deutschland. Morgen soll in dem Ort Biere in der Nähe der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt Magdeburg der erste Spatenstich erfolgen.
Über die Anlage will das Unternehmen zukünftig verschiedene Cloud-Dienstleistungen anbieten. Im ersten Schritt sollen dafür Rechner-Standplätze auf einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern entstehen. Nach und nach erfolgt dann bis Anfang 2014 der Ausbau auf 30.000 Quadratmeter, so die Angaben des Unternehmens.
Die Entscheidung für den Standort soll nach einer internationalen Ausschreibung erfolgt sein. Dabei zeigte sich, dass die Telekom in Sachsen-Anhalt derzeit die günstigsten Konditionen vorfindet. Genaueres wurde zwar nicht genannt, allerdings profitiert der Konzern hier von den vergleichsweise geringen Löhnen in Deutschland, wohl aber auch von einer staatlichen Förderung für solche Ansiedlungsprojekte.
Die Investitionen in das neue Datenzentrum werden mit einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag angegeben. Wenn der Ausbau komplett abgeschlossen ist, sollen rund hundert neue Arbeitsplätze in der relativ strukturschwachen Region entstanden sein.
Den Kunden soll mit dem neuen Datenzentrum eine besonders hohe Ausfallsicherheit garantiert werden. Um dies zu erreichen wird auch die Anlage im etwa 20 Kilometer entfernten Magdeburg weiter ausgebaut werden. Die Informationen könnten dann in beiden Datenzentren gespiegelt werden. Um eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung stellen zu können, soll die Einrichtung außerdem über mehrere Glasfaserleitungen an verschiedenen Punkten an den Backbone der Telekom angebunden werden.
Mit dem Projekt setzt die Telekom auf das zu erwartende Wachstum bei Cloud-Diensten. Der Umsatz in dem Bereich in Deutschland soll sich nach Prognosen des IT-Branchenverbandes BITKOM bis 2016 von aktuell rund 5 Milliarden auf 17 Milliarden Euro steigern.
Die Entscheidung für den Standort soll nach einer internationalen Ausschreibung erfolgt sein. Dabei zeigte sich, dass die Telekom in Sachsen-Anhalt derzeit die günstigsten Konditionen vorfindet. Genaueres wurde zwar nicht genannt, allerdings profitiert der Konzern hier von den vergleichsweise geringen Löhnen in Deutschland, wohl aber auch von einer staatlichen Förderung für solche Ansiedlungsprojekte.
Die Investitionen in das neue Datenzentrum werden mit einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag angegeben. Wenn der Ausbau komplett abgeschlossen ist, sollen rund hundert neue Arbeitsplätze in der relativ strukturschwachen Region entstanden sein.
Den Kunden soll mit dem neuen Datenzentrum eine besonders hohe Ausfallsicherheit garantiert werden. Um dies zu erreichen wird auch die Anlage im etwa 20 Kilometer entfernten Magdeburg weiter ausgebaut werden. Die Informationen könnten dann in beiden Datenzentren gespiegelt werden. Um eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung stellen zu können, soll die Einrichtung außerdem über mehrere Glasfaserleitungen an verschiedenen Punkten an den Backbone der Telekom angebunden werden.
Mit dem Projekt setzt die Telekom auf das zu erwartende Wachstum bei Cloud-Diensten. Der Umsatz in dem Bereich in Deutschland soll sich nach Prognosen des IT-Branchenverbandes BITKOM bis 2016 von aktuell rund 5 Milliarden auf 17 Milliarden Euro steigern.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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