Telekom findet Lösung für ihr Problemkind in USA
Die Deutsche Telekom hat offenbar eine Lösung für ihr Problemkind in den USA gefunden, dessen Verkauf zuletzt scheiterte. Nun soll T-Mobile USA mit dem Mobilfunk-Unternehmen MetroPCS zusammengelegt werden. Der bisherige Konkurrent wird dafür übernommen.
74 Prozent der MetroPCS-Aktien werden im Zuge des Deals an die Telekom gehen. Die übrigen Anteile verbleiben bei den bisherigen Eignern, die zusätzlich 1,5 Milliarden Dollar erhalten, die aus den bestehenden Barreserven der MetroPCS stammen. Das teilte der deutsche Telekommunikationskonzern heute mit.
Nach dem Zusammenschluss soll das neue Unternehmen unter dem Namen T-Mobile agieren. Eine Voraussetzung für den Deal ist allerdings eine realistische Neubewertung der US-Tochter, die längst nicht mehr so viel Wert ist, wie zu dem Zeitpunkt vor zehn Jahren, als die Deutschen in den US-Markt einstiegen. Damals wurde der US-Netzbetreiber Voicestream für 40 Milliarden Dollar übernommen und in T-Mobile USA umbenannt. Voraussichtlich wird die Telekom in ihren Jahresbilanzen eine Abschreibung in Höhe von 7 Milliarden bis 8 Milliarden Euro vornehmen müssen.
Allerdings geht man bei der Telekom davon aus, dass die Fusion schnell zu signifikanten Einsparungen führen wird. Diese sollen sich für das gesamte Geschäft in den USA dann auf eine Höhe von 6 Milliarden bis 7 Milliarden Dollar im Jahr belaufen, womit sich die Investitionen relativ schnell amortisieren dürften.
Vom aktuellen Zeitpunkt aus gerechnet haben die beiden Unternehmen zusammengenommen rund 42,5 Millionen Kunden im Mobilfunkgeschäft. Der gemeinsame Umsatz dürfte sich in diesem Jahr auf rund 24,8 Milliarden Dollar belaufen, aus denen ein Gewinn von 6,3 Milliarden Dollar entspringen soll.
Durch die Übernahme dürfte sich ein gravierendes Problem von T-Mobile USA in absehbarer Zeit ändern: Das Unternehmen verfügt zwar über eine gute Infrastruktur, aber zu wenige Kunden, um diese wirtschaftlich zu betreiben. Nun sollen auch die MetroPCS-Kunden in das eigene Netz geholt werden.
Nach dem Zusammenschluss soll das neue Unternehmen unter dem Namen T-Mobile agieren. Eine Voraussetzung für den Deal ist allerdings eine realistische Neubewertung der US-Tochter, die längst nicht mehr so viel Wert ist, wie zu dem Zeitpunkt vor zehn Jahren, als die Deutschen in den US-Markt einstiegen. Damals wurde der US-Netzbetreiber Voicestream für 40 Milliarden Dollar übernommen und in T-Mobile USA umbenannt. Voraussichtlich wird die Telekom in ihren Jahresbilanzen eine Abschreibung in Höhe von 7 Milliarden bis 8 Milliarden Euro vornehmen müssen.
Allerdings geht man bei der Telekom davon aus, dass die Fusion schnell zu signifikanten Einsparungen führen wird. Diese sollen sich für das gesamte Geschäft in den USA dann auf eine Höhe von 6 Milliarden bis 7 Milliarden Dollar im Jahr belaufen, womit sich die Investitionen relativ schnell amortisieren dürften.
Vom aktuellen Zeitpunkt aus gerechnet haben die beiden Unternehmen zusammengenommen rund 42,5 Millionen Kunden im Mobilfunkgeschäft. Der gemeinsame Umsatz dürfte sich in diesem Jahr auf rund 24,8 Milliarden Dollar belaufen, aus denen ein Gewinn von 6,3 Milliarden Dollar entspringen soll.
Durch die Übernahme dürfte sich ein gravierendes Problem von T-Mobile USA in absehbarer Zeit ändern: Das Unternehmen verfügt zwar über eine gute Infrastruktur, aber zu wenige Kunden, um diese wirtschaftlich zu betreiben. Nun sollen auch die MetroPCS-Kunden in das eigene Netz geholt werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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