Der 'kontroverse' Führungsstil von Steven Sinofsky
Diese Woche steht die Veröffentlichung bzw. der Verkaufsstart von Windows 8 auf dem Programm, maßgeblicher Mann dahinter ist Windows-Chef Steven Sinofsky. Dieser wird von ehemaligen Weggefährten hochgelobt, aber es gibt auch einiges an Kritik.
Anlässlich des offiziellen Starts von Windows 8 hat die Technik-Seite 'Cnet' ein ausführliches Porträt über Steven Sinofsky, den Chef der Windows-Abteilung, veröffentlicht. Zu diesem Zweck wurden 15 aktuelle und ehemalige Kollegen und Weggefährten des Microsoft-Managers befragt, allerdings wollten die wenigsten namentlich genannt werden.
Darin wird dem ehemaligen Office-Chef viel Respekt entgegengebracht, Cnet schreibt, dass der studierte Informatiker sowohl von Kollegen als auch Kritikern als "brillant" beschrieben wird, vor allem auch wenn es um die Einhaltung von Terminplänen geht.
Steven Sinofsky: Der Windows-Chef ist innerhalb von Microsoft offenbar nicht der beliebteste Manager
Der Mittvierziger, der seit 23 Jahren bei Microsoft ist, hat aber innerhalb des Redmonder Unternehmens nicht nur Freunde, genauer gesagt ist er in anderen Abteilungen als seiner eigenen nicht gerade beliebt. Das liege laut Cnet vor allem daran, dass sich Sinofskys Team während der Entwicklung von Windows 8 immer mehr abgeschottet hat und mit anderen Abteilungen im Unternehmen immer weniger zusammengearbeitet habe.
So sagte etwa Charlie Kindel, ehemaliger General Manager der Windows-Phone-Abteilung, dass sich sein Team in einer "Wir gegen die"-Situation wiedergefunden hat. Das liege daran, so Kindel, dass sich die Windows-8-Entwickler und -Manager immer mehr auf eine Art Insel zurückgezogen hätten, es also seit Sinofsky und Windows 8 immer seltener das gibt, was man heutzutage "Synergie-Effekte" nennt.
Der Windows-Chef, der 2009 seinen Führungsstil in einem Buch selbst als "kontrovers" bezeichnet hat, macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen kleine Entwickler-Teams, die außerhalb der üblichen Management-Strukturen arbeiten. Sinofsky gilt in diesem Zusammenhang als der Hauptverantwortliche für das Aus des Courier-Tablets, das Microsoft auf diese Weise entwickeln ließ. Sinofskys Widerstand habe damals viele Leute verärgert, schreibt Cnet, und war auch der eigentliche Grund für den Weggang der Xbox-Väter J Allard und Robbie Bach.
Das Cnet-Porträt endet mit Spekulationen, die es schon seit einer ganzen Weile gibt, nämlich dass Steven Sinofsky als Nachfolger von CEO Steve Ballmer in Frage kommen könnte. Für Außenstehende sieht es aus, als ob der aktuelle Windows-Chef beste Chancen auf den Job hätte, in den Führungsebenen des Unternehmens dürfte die Sache aber alles andere als entschieden sein, da man sich dort bewusst ist, wie Sinowsky "polarisieren" kann.
Darin wird dem ehemaligen Office-Chef viel Respekt entgegengebracht, Cnet schreibt, dass der studierte Informatiker sowohl von Kollegen als auch Kritikern als "brillant" beschrieben wird, vor allem auch wenn es um die Einhaltung von Terminplänen geht.
Steven Sinofsky: Der Windows-Chef ist innerhalb von Microsoft offenbar nicht der beliebteste Manager
Der Mittvierziger, der seit 23 Jahren bei Microsoft ist, hat aber innerhalb des Redmonder Unternehmens nicht nur Freunde, genauer gesagt ist er in anderen Abteilungen als seiner eigenen nicht gerade beliebt. Das liege laut Cnet vor allem daran, dass sich Sinofskys Team während der Entwicklung von Windows 8 immer mehr abgeschottet hat und mit anderen Abteilungen im Unternehmen immer weniger zusammengearbeitet habe.
So sagte etwa Charlie Kindel, ehemaliger General Manager der Windows-Phone-Abteilung, dass sich sein Team in einer "Wir gegen die"-Situation wiedergefunden hat. Das liege daran, so Kindel, dass sich die Windows-8-Entwickler und -Manager immer mehr auf eine Art Insel zurückgezogen hätten, es also seit Sinofsky und Windows 8 immer seltener das gibt, was man heutzutage "Synergie-Effekte" nennt.
Der Windows-Chef, der 2009 seinen Führungsstil in einem Buch selbst als "kontrovers" bezeichnet hat, macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen kleine Entwickler-Teams, die außerhalb der üblichen Management-Strukturen arbeiten. Sinofsky gilt in diesem Zusammenhang als der Hauptverantwortliche für das Aus des Courier-Tablets, das Microsoft auf diese Weise entwickeln ließ. Sinofskys Widerstand habe damals viele Leute verärgert, schreibt Cnet, und war auch der eigentliche Grund für den Weggang der Xbox-Väter J Allard und Robbie Bach.
Das Cnet-Porträt endet mit Spekulationen, die es schon seit einer ganzen Weile gibt, nämlich dass Steven Sinofsky als Nachfolger von CEO Steve Ballmer in Frage kommen könnte. Für Außenstehende sieht es aus, als ob der aktuelle Windows-Chef beste Chancen auf den Job hätte, in den Führungsebenen des Unternehmens dürfte die Sache aber alles andere als entschieden sein, da man sich dort bewusst ist, wie Sinowsky "polarisieren" kann.
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