HTC gibt Tablet-Markt wegen Apple-Übermacht auf

Der taiwanische Hersteller HTC hat sich vorläufig aus dem Markt für Tablets verabschiedet. Wie das Unternehmen gegenüber US-Medien verlauten ließ, will man zunächst keine Tablets mehr in den USA verkaufen, was auf ein Ende des Engagements auch in Europa schließen lässt.
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HTC
Wie 'FierceWireless' von HTCs Kommunikationschef Jeff Gordon erfuhr, will man den Markt für Tablets weiter "sehr genau" im Auge behalten. Letztlich sei mit einem Wiedereinstieg des Unternehmens zu rechnen, sobald man Wege gefunden habe, sich ausreichend von der Konkurrenz abzuheben.

HTC hatte in den USA in den letzten zwei Jahren insgesamt drei verschiedene Tablets angeboten, darunter neben dem auch in Deutschland erhältlichen HTC Flyer auch 10-Zoll-Modelle, die über mehrere Netzbetreiber verkauft wurden.

Gordon nannte die bisherigen Aktivitäten im Tablet ein "sehr lehrreiches Erlebnis", das die Erwartungen des Unternehmens "definitiv erfüllt" habe. Er gestand jedoch ein, dass Apple mit dem iPad weiterhin den Markt dominiert und kündigte an, dass man wieder Tablets anbieten wolle, sobald man Möglichkeiten findet, Fortschritte gegen Apples Übermacht zu machen.

Noch sei nicht klar, wie HTC sich im Tablet-Segment weiter verhalten will. Man könne einerseits wie Google im unteren Preisbereich aktiv werden, oder leistungsfähigere aber auch teurere Modelle baue. Die weitere Strategie stehe allerdings noch nicht fest.
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