Identitätsdiebstahl von Spielern via GPU verhindern
Wissenschaftler haben offenbar einen Weg gefunden, die Accounts von Spielern in Online-Games vor Identitätsdiebstahl zu schützen. Die Konten müssten dafür mit der Grafikkarte des genutzten Computers verknüpft werden.
Für diese gibt es eindeutige Identifizierungsmerkmale. Denn obwohl Grafikkarten als elektronische Standard-Bauteile in Massenproduktion hergestellt werden, weisen die Prozessoren der Karte jeweils unverwechselbare Eigenschaften auf, die sogenannte Physically Unclonable Functions (PUFs). Diese minimalen Abweichungen, die unabsichtlich im Produktionsprozess entstehen, lassen sich weder kopieren noch rekonstruieren.
Forschern des EU-Projekts PUFFIN, in dem die K.U. Leuven, die Technische Universität Darmstadt, die Eindhoven University of Technology und die Firma Intrinsic-ID aus Eindhoven zusammenarbeiten, ist es nun gelungen, diese minimalen Unterschiede mit Hilfe einer Software zu erkennen. Die PUFs könnten somit etwa beim Online-Gaming dazu verwendet werden, um eine bestimmte Grafikkarte an einen User-Account zu binden. Durch die sichere Identifizierung der Hardware des Spielers kann ein Identitätsdiebstahl verhindert werden.
Zusätzlich könnten Betreiber von Spielplattformen durch die Authentifizierung mittels PUF-Eigenschaften von bereits vorhandener Hardware zusätzliche Sicherheits-Feature mittels eines Software-Updates bereitstellen, ohne dass eine Nutzerinteraktion notwendig wird.
Nachdem PUF-Eigenschaften in Graphikprozessoren gefunden wurden, suchen die Wissenschaftler nun nach ähnlichen Unterschieden in weiterer Standard-Hardware wie etwa Mobiltelefonen, und untersuchen zusätzliche Anwendungen für einen einfachen Zugriff auf elektronische, fälschungssichere Identitäten. "Die Ergebnisse des PUFFIN-Projekts ermöglichen viele neue Anwendungen: So könnten PUFs für die Verschlüsselung von Festplatten eingesetzt werden, um sie vor Diebstahl zu schützen", erklärte der TU-Informatiker Stefan Katzenbeißer.
Forschern des EU-Projekts PUFFIN, in dem die K.U. Leuven, die Technische Universität Darmstadt, die Eindhoven University of Technology und die Firma Intrinsic-ID aus Eindhoven zusammenarbeiten, ist es nun gelungen, diese minimalen Unterschiede mit Hilfe einer Software zu erkennen. Die PUFs könnten somit etwa beim Online-Gaming dazu verwendet werden, um eine bestimmte Grafikkarte an einen User-Account zu binden. Durch die sichere Identifizierung der Hardware des Spielers kann ein Identitätsdiebstahl verhindert werden.
Zusätzlich könnten Betreiber von Spielplattformen durch die Authentifizierung mittels PUF-Eigenschaften von bereits vorhandener Hardware zusätzliche Sicherheits-Feature mittels eines Software-Updates bereitstellen, ohne dass eine Nutzerinteraktion notwendig wird.
Nachdem PUF-Eigenschaften in Graphikprozessoren gefunden wurden, suchen die Wissenschaftler nun nach ähnlichen Unterschieden in weiterer Standard-Hardware wie etwa Mobiltelefonen, und untersuchen zusätzliche Anwendungen für einen einfachen Zugriff auf elektronische, fälschungssichere Identitäten. "Die Ergebnisse des PUFFIN-Projekts ermöglichen viele neue Anwendungen: So könnten PUFs für die Verschlüsselung von Festplatten eingesetzt werden, um sie vor Diebstahl zu schützen", erklärte der TU-Informatiker Stefan Katzenbeißer.
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