Kampf gegen Identitätsdiebstahl zeigt Erfolge
Die Zahl entsprechender Fälle lag in den USA im vergangenen Jahr auf dem tiefsten Stand, seitdem das Beratungshaus Javelin Strategy & Research vor acht Jahren begann, entsprechende Statistiken zu führen. 8,1 Millionen Nutzer waren 2010 demnach betroffen, das sind 28 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der durch internetbezogene Betrugsfälle angerichtete finanzielle Schaden sank im Zuge dessen von 56 Milliarden Dollar auf 37 Milliarden Dollar. Den größten Schaden richten dabei Betrüger an, die Kreditkartenkonten auf fremde Namen eröffnen und anschließend möglichst viel Geld abräumen.
Der Missbrauch bereits bestehender Konten ging hingegen deutlich zurück. Der angerichtete Schaden reduzierte sich um 38 Prozent auf 14 Milliarden Dollar. Hier spielt offenbar ein gesteigertes Sicherheits-Bewusstsein bei Unternehmen eine entscheidende Rolle. Gab es 2009 noch 604 Datenlecks bei denen 221 Millionen Datensätze entwendet wurden, sank die Zahl 2010 auf 404 Fälle mit 26 Millionen Datensätzen.
Die größte Gefahr stellen inzwischen nicht mehr anonyme Kriminelle dar, die personenbezogene Daten irgendwo im Internet abgreifen, sondern Verwandte oder Mitbewohner. Die Zahl der Fälle in diesem Bereich stieg um sieben Prozent an. Gefährdet sind vor allem Personen in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren.
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