Apple-Geschenkkarten: 700.000 Dollar von Zahnarzt-Patienten geklaut
Eine Gruppe Krimineller hat es per Identitätsdiebstahl geschafft, im großen Stil Geschenkkarten des Computerherstellers Apple zu ergaunern. Der Schaden soll in einem hohen sechsstelligen Bereich liegen, wie die Staatsanwaltschaft des New Yorker Stadtteils Manhattan nun mitteilte.
Die Ermittlungen in dem Fall kamen zu dem Ergebnis, dass wohl fünf Personen in die Sache verwickelt waren, die nun angeklagt werden. Eine Schlüsselrolle spielte dabei die 27-jährige Praxishilfe eines Zahnarztes aus der Bronx. Diese nutzte ihre Stelle an der Rezeption, um die persönlichen Daten von rund 200 Personen zu entwenden. Die Informationen gab sie an einen 30-Jährigen weiter, der zuvor im Vertrieb von Apple arbeitete und die dortigen Prozeduren gut kannte.
Mit den Daten war es den Beschuldigten laut den Ermittlern möglich, die Sofortkredite in Anspruch zu nehmen, die Apple in Kooperation mit dem Finanzunternehmen Barclaycard eigentlich für Kunden anbietet, die ein Produkt auf Raten erwerben wollen. Um nicht aufzufallen, nahmen die Angeklagten jeweils Darlehen im einstelligen Tausend-Dollar-Bereich auf, was durchaus im Rahmen dessen liegt, was auch bei regulären Kunden der Fall ist.
Laut der Staatsanwaltschaft geht es in dem Fall zwar um eine relativ hohe Summe, gänzlich ungewöhnlich ist er aber nicht. Identitätsdiebstahl zum Zwecke des Erwerbs von Apple-Produkten werde aktuell ziemlich häufig registriert. Vielfach funktioniere dies sogar nach etwa dem gleichen Schema: Eine Person, die in einem Unternehmen Zugang zu persönlichen Daten von Bürgern hat, entwendet diese, und missbraucht sie anschließend, um Produkte des Computerkonzerns zu erwerben. Dies ist vermutlich deshalb sehr lukrativ, weil der Wiederverkaufswert von Apple-Produkten vergleichsweise hoch ist.
Mit den Daten war es den Beschuldigten laut den Ermittlern möglich, die Sofortkredite in Anspruch zu nehmen, die Apple in Kooperation mit dem Finanzunternehmen Barclaycard eigentlich für Kunden anbietet, die ein Produkt auf Raten erwerben wollen. Um nicht aufzufallen, nahmen die Angeklagten jeweils Darlehen im einstelligen Tausend-Dollar-Bereich auf, was durchaus im Rahmen dessen liegt, was auch bei regulären Kunden der Fall ist.
Hilfe von Store-Mitarbeitern
Mit Hilfe dreier Angestellter in Apple Stores in Manhattan, White Plains und New Jersey wurden die Kleinkredite genutzt, um Apple-Geschenkkarten zu kaufen. Zusammengenommen hatten diese nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen einen Wert von rund 700.000 Dollar. Dafür wurden dann verschiedenste Apple-Produkte erworben, die wohl durch Weiterverkäufe zu Geld gemacht wurden.Laut der Staatsanwaltschaft geht es in dem Fall zwar um eine relativ hohe Summe, gänzlich ungewöhnlich ist er aber nicht. Identitätsdiebstahl zum Zwecke des Erwerbs von Apple-Produkten werde aktuell ziemlich häufig registriert. Vielfach funktioniere dies sogar nach etwa dem gleichen Schema: Eine Person, die in einem Unternehmen Zugang zu persönlichen Daten von Bürgern hat, entwendet diese, und missbraucht sie anschließend, um Produkte des Computerkonzerns zu erwerben. Dies ist vermutlich deshalb sehr lukrativ, weil der Wiederverkaufswert von Apple-Produkten vergleichsweise hoch ist.
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