Nach der Flut: Festplatten-Absatz vor neuem Rekord
Die Festplattenbranche hat sich inzwischen komplett von den Folgen der Flut-Katastrophe im vergangenen Jahr in Thailand erholt. Bis zum Jahresende werden sich die Verkaufszahlen voraussichtlich sogar auf einen neuen Rekordwert steigern.
Laut den Marktforschern von IHS iSuppli treibt vor allem die Nachfrage aus dem Enterprise-Sektor den Absatz nach oben. Sie gehen aber auch davon aus, dass die Markteinführung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 zum Jahresende hin noch einmal für Impulse auf dem Festplattenmarkt sorgen wird. So rechnet man damit, dass sich die Verkaufszahlen bis zum Jahresende auf 524 Millionen Stück summieren, was im Jahresvergleich einer Steigerung um 4,3 Prozent entsprechen würde.
Das würde gleichzeitig bedeuten, dass ein neuer Rekord aufgestellt wird. Danach sah es zum Jahresbeginn noch nicht aus. Denn die massiven Überschwemmungen in Thailand hatten im letzten Jahr dafür gesorgt, dass mehrere Produktionsanlagen, insbesondere von Western Digital, aber auch von einer Reihe von Zulieferern zerstört waren. Der Wiederaufbau ging teils aber schneller vonstatten als erwartet.
Die Marktforscher gehen davon aus, dass die Absatzzahlen auch in den kommenden Jahren noch weiter nach oben klettern werden - trotz der wachsenden Verbreitung von SSDs. Im Jahr 2016 sollen der Prognose zufolge Mengen von 575,1 Millionen Speichermedien ausgeliefert werden. Berücksichtigt werden dabei nur Modelle für den PC- und Server-Markt. Andere Anwendungen, etwa in der Unterhaltungselektronik und im Automotive-Bereich, sind hier noch nicht enthalten.
Bei iSuppli geht man dabei davon aus, dass der PC-Sektor sich in der kommenden Zeit wieder etwas besser entwickeln wird. Hier hatte sich zuletzt unter anderem das starke Interesse der Nutzer an Tablets bemerkbar gemacht. Hier ist ihrer Ansicht nach mit einer Normalisierung des Verhältnisses zwischen den beiden Produktkategorien zu rechnen.
Das würde gleichzeitig bedeuten, dass ein neuer Rekord aufgestellt wird. Danach sah es zum Jahresbeginn noch nicht aus. Denn die massiven Überschwemmungen in Thailand hatten im letzten Jahr dafür gesorgt, dass mehrere Produktionsanlagen, insbesondere von Western Digital, aber auch von einer Reihe von Zulieferern zerstört waren. Der Wiederaufbau ging teils aber schneller vonstatten als erwartet.
Die Marktforscher gehen davon aus, dass die Absatzzahlen auch in den kommenden Jahren noch weiter nach oben klettern werden - trotz der wachsenden Verbreitung von SSDs. Im Jahr 2016 sollen der Prognose zufolge Mengen von 575,1 Millionen Speichermedien ausgeliefert werden. Berücksichtigt werden dabei nur Modelle für den PC- und Server-Markt. Andere Anwendungen, etwa in der Unterhaltungselektronik und im Automotive-Bereich, sind hier noch nicht enthalten.
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Christian Kahle
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