Reale Festplattenpreise erstmals auf Vor-Flut-Niveau
Die Preise von Festplatten normalisieren sich aktuell wieder auf einem Stand, wie er bereits vor gut einem Jahr zu verzeichnen war. In der Zwischenzeit hatten die Folgen der Flutkatastrophe in Thailand im vergangenen Herbst zu massiven Preissteigerungen geführt.
Einer der Gründe bestand darin, dass wichtige Produktionsanlagen durch die Überschwemmungen zerstört wurden. Das betraf insbesondere Western Digital. Aber auch einige Zulieferer in der Region hatten Probleme, so dass beispielsweise nicht ausreichend Motoren zur Verfügung standen. Allerdings nutzte beispielsweise Seagate die Situation einer Verknappung auf dem Weltmarkt auch dazu, die Preissteigerungen mitzumachen und hohe Gewinne aus der Krise zu ziehen.
Wie die Preisvergleichsplattform Geizhals nun mitteilte, wurden nun im wichtigen Segment der 3,5-Zoll-Festplatten mit 3 Terabyte Speicherplatz, die bei den Nutzern besonders populär sind, erstmals wieder die Vor-Flut-Preise verzeichnet werden. Der durchschnittliche österreichische Verkaufspreis einer 3-Terabyte-Festplatte in Bulk-Ausführung bewegt sich zurzeit bei knapp 150 Euro. In Deutschland fällt dieser etwa 20 Euro günstiger aus. Festplatten für den Dauereinsatz oder Enterprise-Modelle mit höherer Garantieleistung sind in der Auswertung nicht inbegriffen.
"Die angeblichen Folgekosten für den Wiederaufbau der Produktionsanlagen schlagen sich nach den Beobachtungen von Geizhals vor allem bei den 2-Terabyte-Modellen nieder. Diese haben sich herstellerübergreifend seit der Flutkatastrophe schwächer entwickelt als vergleichbare Modelle mit 3-Terabyte", so Geizhals-Sprecherin Vera Pesata. Die Verteuerung beträgt seit Oktober des Vorjahres mindestens 50 Prozent und es ist noch keine Angleichung zu beobachten.
Nach Aussagen diverser Hersteller und Branchenverbände ist hier mit fallenden Preisen im vierten Quartal 2012 zu rechnen. Durch die veränderte Marktkonstellation scheint ein Preisangleich auf das Vorjahrestief allerdings nur mittelfristig wahrscheinlich. Western Digital geht von fallenden Preisen gar erst ab 2013 aus und beruft sich auf laufende Folgekosten trotz voller Produktionskapazitäten.
Die vielfach erwartete Tendenz, dass herkömmliche Festplatten in mobilen Geräten durch die anhaltend hohen Preise verdrängt werden, hat sich nicht bewahrheitet. Die Mehrheit der neu auf der Preisvergleichsplattform gelisteten Notebooks vertraut weiterhin auf herkömmliche magnetische Datenträger. SSDs und diverse Hybridlösungen mit SSD-Cache haben sich vor allem im mittleren Preissegment noch nicht flächendeckend durchgesetzt. In der Preisentwicklung verzeichnen die Speicher auf Flashbasis allerdings eine kontinuierliche Talfahrt: Im Vergleich zum Jahresanfang vergünstigten sie sich durchschnittlich um 80 Prozent.
Wie die Preisvergleichsplattform Geizhals nun mitteilte, wurden nun im wichtigen Segment der 3,5-Zoll-Festplatten mit 3 Terabyte Speicherplatz, die bei den Nutzern besonders populär sind, erstmals wieder die Vor-Flut-Preise verzeichnet werden. Der durchschnittliche österreichische Verkaufspreis einer 3-Terabyte-Festplatte in Bulk-Ausführung bewegt sich zurzeit bei knapp 150 Euro. In Deutschland fällt dieser etwa 20 Euro günstiger aus. Festplatten für den Dauereinsatz oder Enterprise-Modelle mit höherer Garantieleistung sind in der Auswertung nicht inbegriffen.
"Die angeblichen Folgekosten für den Wiederaufbau der Produktionsanlagen schlagen sich nach den Beobachtungen von Geizhals vor allem bei den 2-Terabyte-Modellen nieder. Diese haben sich herstellerübergreifend seit der Flutkatastrophe schwächer entwickelt als vergleichbare Modelle mit 3-Terabyte", so Geizhals-Sprecherin Vera Pesata. Die Verteuerung beträgt seit Oktober des Vorjahres mindestens 50 Prozent und es ist noch keine Angleichung zu beobachten.
Nach Aussagen diverser Hersteller und Branchenverbände ist hier mit fallenden Preisen im vierten Quartal 2012 zu rechnen. Durch die veränderte Marktkonstellation scheint ein Preisangleich auf das Vorjahrestief allerdings nur mittelfristig wahrscheinlich. Western Digital geht von fallenden Preisen gar erst ab 2013 aus und beruft sich auf laufende Folgekosten trotz voller Produktionskapazitäten.
Die vielfach erwartete Tendenz, dass herkömmliche Festplatten in mobilen Geräten durch die anhaltend hohen Preise verdrängt werden, hat sich nicht bewahrheitet. Die Mehrheit der neu auf der Preisvergleichsplattform gelisteten Notebooks vertraut weiterhin auf herkömmliche magnetische Datenträger. SSDs und diverse Hybridlösungen mit SSD-Cache haben sich vor allem im mittleren Preissegment noch nicht flächendeckend durchgesetzt. In der Preisentwicklung verzeichnen die Speicher auf Flashbasis allerdings eine kontinuierliche Talfahrt: Im Vergleich zum Jahresanfang vergünstigten sie sich durchschnittlich um 80 Prozent.
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