Microsoft kommt um erneute EU-Strafe nicht herum
Die EU-Kommission wird erneut ein offizielles Verfahren gegen den Software-Konzern Microsoft eröffnen. Das erklärte der für das Wettbewerbsrecht zuständige EU-Kommissar Joaquin Almunia heute laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Reuters'.
Hintergrund dessen ist die Integration des Internet Explorers in das neue Betriebssystem Windows 8. In der Touch-Oberfläche stellt dieser den Standard dar. Dies ist nach Ansicht der Wettbewerbshüter allerdings ein Verstoß gegen eine Vereinbarung zwischen Microsoft und der EU-Kommission, wonach das Unternehmen dem Nutzer bei der Inbetriebname eines Gerätes mit Windows-Betriebssystem auswählen lassen soll, welchen Browser er verwenden will.
Bereits im Juli hatte die EU-Kommission aufgrund von Beschwerden konkurrierender Browser-Anbieter eine Untersuchung eingeleitet. "Der nächste Schritt ist die Eröffnung eines formalen Verfahrens wegen des Vertragsbruches durch das Unternehmen", führte Almunia aus.
Ein früheres Verfahren, in dem sich Microsoft wegen des Missbrauchs seiner Marktmacht bei PC-Betriebssystemen zur Erlangung einer Vormachtstellung bei Browsern zu verantworten hatte, zog sich über Jahre hin. Dies sei nun allerdings nicht zu erwarten. "Es sollte keine längere Untersuchung werden, weil das Unternehmen bereits selbst zugestanden hat, gegen das Abkommen verstoßen zu haben", so Almunia.
Voraussichtlich wird Microsoft auch gemeinsam mit den Verantwortlichen bei der EU-Kommission an einer Lösung des Problems arbeiten, der für alle Beteiligten hinzunehmen ist. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass sich auch die möglichen Geldbußen auf relativ niedrigem Niveau bewegen. Das EU-Wettbewerbsrecht sieht im schlimmsten Fall Strafzahlungen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes vor. In früheren Verfahren gegen Microsoft hatten sich die Strafzahlungen bereits auf die kürzlich vom Europäischen Gerichtshof bestätigte Summe von 860 Millionen Euro aufsummiert.
Bereits im Juli hatte die EU-Kommission aufgrund von Beschwerden konkurrierender Browser-Anbieter eine Untersuchung eingeleitet. "Der nächste Schritt ist die Eröffnung eines formalen Verfahrens wegen des Vertragsbruches durch das Unternehmen", führte Almunia aus.
Ein früheres Verfahren, in dem sich Microsoft wegen des Missbrauchs seiner Marktmacht bei PC-Betriebssystemen zur Erlangung einer Vormachtstellung bei Browsern zu verantworten hatte, zog sich über Jahre hin. Dies sei nun allerdings nicht zu erwarten. "Es sollte keine längere Untersuchung werden, weil das Unternehmen bereits selbst zugestanden hat, gegen das Abkommen verstoßen zu haben", so Almunia.
Voraussichtlich wird Microsoft auch gemeinsam mit den Verantwortlichen bei der EU-Kommission an einer Lösung des Problems arbeiten, der für alle Beteiligten hinzunehmen ist. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass sich auch die möglichen Geldbußen auf relativ niedrigem Niveau bewegen. Das EU-Wettbewerbsrecht sieht im schlimmsten Fall Strafzahlungen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes vor. In früheren Verfahren gegen Microsoft hatten sich die Strafzahlungen bereits auf die kürzlich vom Europäischen Gerichtshof bestätigte Summe von 860 Millionen Euro aufsummiert.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Microsofts Aktienkurs in Euro
Interessante & lustige Microsoft-Videos
- What's Next? - Netflix zeigt Zukunfts-Dokumentation mit Bill Gates
- Microsoft PC Manager: Neues Tool für die Systempflege im Anmarsch
- Bill Gates gesteht Sucht: "Ich kann nicht aufhören, Wordle zu spielen"
- Bill Gates zu "neuem" Trendsport Pickleball: "Spiele es seit 50 Jahren"
- Dokumentation: Ein Leben nach Microsoft
- Microsoft zeigt Baufortschritte beim Ost-Campus in Puget Sound
- Windows 95: Keynote-Video ist erstmals in voller Länge zu sehen
- Windows Startup-Sounds Remix - Nächster Hinweis auf Windows 11
- Satya Nadella und Phil Spencer sprechen über das Thema 'Gaming'
- Microsoft zeigt, wie man sich die Büro-Meetings der Zukunft vorstellt
Beliebte Microsoft-Downloads
Weiterführende Links
- Microsoft Corporation
- Satya Nadella-Themenspecial
- Xbox Series X-Themenspecial
- Xbox One-Themenspecial
- Windows 11-Themenspecial
- Windows 10-Themenspecial
- Office-Themenspecial
- Microsoft Research-Themenspecial
- Microsoft HoloLens-Themenspecial
- Microsoft Surface-Themenspecial
- Microsoft-Hardware-Themenspecial
- Künstliche Intelligenz-Themenspecial
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Schwache KI-Strategie: Sascha Lobo warnt vor Jobverlust im Inland
- Nach RTX 5090: Nvidia streicht auch die RTX 5080 aus seinem US-Store
- Windows 11 legt unaufhaltsam zu - Die Nutzerzahlen im Oktober 2026
- Time4Popcorn: Veralteter Streaming-Client gefährdet Millionen PCs
- Nur heute: Media Markt & Saturn mit Weekend-Deals zu Halloween
- Größtes DirectX-Raytracing-Update seit 2018 verkündet - Was es bringt
- Google Suncatcher: Satellit meldet sich mit schrägem Haiku aus dem All
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Wichtigste Neuerungen in Thunderbird 159:
d-hubs - Heute 12:18 Uhr -
Tails 7.16 - freigegeben
d-hubs - Gestern 09:13 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Vorgestern 17:59 Uhr -
nach dem Ende von LiMux setzt München
d-hubs - Vorgestern 16:28 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Vorgestern 04:22 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen