Sharp plant deutlich höhere Massenentlassungen
Der japanische Elektronikkonzern Sharp steckt offenbar tiefer in der Krise als bisher angenommen. Mit drastischen Maßnahmen will sich das Unternehmen nun selbst aus dem Sumpf ziehen. Insbesondere die Zahl der Entlassungen wird wohl kräftig angehoben.
Der japanischen Tageszeitung 'Kyodo News' soll eine interne Notiz des Managements vorliegen, in der von einer Streichung von insgesamt 11.000 Stellen die Rede ist. Vor einiger Zeit hatte Sharp zwar schon Entlassungen angekündigt, allerdings sprach man damals noch von rund 2.000 Stellen, die wegfallen sollten.
Weiterhin soll mit dem Verkauf von Konzernteilen kurzfristig Geld in die Kassen gespült werden. Hier rechnet man derzeit damit, Einnahmen in Höhe von 2,74 Milliarden Dollar erzielen zu können. Dabei geht es vor allem um Produktionsstätten außerhalb Japans. Diese könnten beispielsweise an Auftragshersteller verkauft werden, an die man anschließend nach Bedarf Aufträge vergibt.
Aber auch der Verkauf von Tochtergesellschaften und der Beteiligung an Toshiba stehen dem Vernehmen nach im Raum. Weiterhin ist eine Überarbeitung der strategischen Ausrichtung des LCD-Geschäftes geplant. Aus den Glassubstraten, die in Sharps Fertigungsanlagen verarbeitet werden, sollen zukünftig weniger Solarzellen werden, da man in diesem Bereich unter starkem Konkurrenzdruck steht. Verschiedene chinesische Hersteller arbeiten hier weitaus billiger. Statt dessen soll der Fokus vor allem auf Smartphone-Displays liegen.
Die ursprünglich geplanten Entlassungen sollten im November beginnen, Ob sich angesichts der neuen Pläne an diesem Termin etwas ändert, ist derzeit noch unklar. Während so zumindest bald tausende Mitarbeiter ohne Job dastehen, sieht die Zukunft aber auch für die verbleibenden Beschäftigten nicht rosig aus: Sharp will die Kosten des operativen Geschäfts unter anderem auch durch Lohnsenkungen reduzieren, hieß es.
Weiterhin soll mit dem Verkauf von Konzernteilen kurzfristig Geld in die Kassen gespült werden. Hier rechnet man derzeit damit, Einnahmen in Höhe von 2,74 Milliarden Dollar erzielen zu können. Dabei geht es vor allem um Produktionsstätten außerhalb Japans. Diese könnten beispielsweise an Auftragshersteller verkauft werden, an die man anschließend nach Bedarf Aufträge vergibt.
Aber auch der Verkauf von Tochtergesellschaften und der Beteiligung an Toshiba stehen dem Vernehmen nach im Raum. Weiterhin ist eine Überarbeitung der strategischen Ausrichtung des LCD-Geschäftes geplant. Aus den Glassubstraten, die in Sharps Fertigungsanlagen verarbeitet werden, sollen zukünftig weniger Solarzellen werden, da man in diesem Bereich unter starkem Konkurrenzdruck steht. Verschiedene chinesische Hersteller arbeiten hier weitaus billiger. Statt dessen soll der Fokus vor allem auf Smartphone-Displays liegen.
Die ursprünglich geplanten Entlassungen sollten im November beginnen, Ob sich angesichts der neuen Pläne an diesem Termin etwas ändert, ist derzeit noch unklar. Während so zumindest bald tausende Mitarbeiter ohne Job dastehen, sieht die Zukunft aber auch für die verbleibenden Beschäftigten nicht rosig aus: Sharp will die Kosten des operativen Geschäfts unter anderem auch durch Lohnsenkungen reduzieren, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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