Sharp hat wohl Probleme mit iPhone 5-Displays
Der japanische Elektronikkonzern Sharp ist bei der Produktion von Displays für Apples neue iPhone-Generation Berichten zufolge hinter den Plan zurückgefallen. Dies könnte eine erfolgreiche Markteinführung des iPhone 5 zumindest behindern.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld des Unternehmens berichtet, bereiten Sharp vor allem die hohen Produktionskosten Sorge. Konkret könnte dies an einer recht hohen Fehlerquote liegen. Die Gewinnmargen sollen bei dem Zulieferer daher deutlich geschrumpft sein.
Daher sei es durchaus im Rahmen des Möglichen, dass Apple noch einmal Geld zuschießt, um die Produktion großer Stückzahlen voranzubringen. Der Computer-Konzern hatte in der Vergangenheit immer wieder Investitionen bei Zulieferern getätigt, die kritische Komponenten für seine Produkte herstellen.
Sharp hatte nach eigenen Angaben am 2. August die Massenproduktion im neuen LCD-Werk im japanischen Kameyama aufgenommen. Das Unternehmen gab zwar keine Informationen darüber hinaus, für welche Kunden hier produziert wird, allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass in der Fabrik iPhone-Displays vom Band laufen. Nach offiziellen Angaben sei das Werk aktuell in Betrieb. Allerdings gab es keine Auskünfte dazu, wie hoch der tatsächliche Ausstoß im Verhältnis zur geplanten Kapazität ist.
Beim iPhone 5 soll nach dem bisherigen Stand der Gerüchte ein neuartiges Display zum Einsatz kommen. Dieses ist demnach noch einmal deutlich dünner als die bisherigen Bildschirme. Grundlage dafür ist die Cell-in-Cell-Technologie bei der die Sensoren für die Berührungssteuerung in den LCD-Layer eingebettet sind. Dadurch wird kein separater Abnehmer für die Touch-Eingaben mehr benötigt. Das neue Apple-Smartphone wird voraussichtlich am 12. September offiziell vorgestellt und soll bereits kurze Zeit später in den wichtigsten Märkten verfügbar sein.
Daher sei es durchaus im Rahmen des Möglichen, dass Apple noch einmal Geld zuschießt, um die Produktion großer Stückzahlen voranzubringen. Der Computer-Konzern hatte in der Vergangenheit immer wieder Investitionen bei Zulieferern getätigt, die kritische Komponenten für seine Produkte herstellen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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