Ende einer Ära: Kodak verkauft sein Film-Geschäft
Der Imaging-Konzern Kodak verkauft im Rahmen seiner Insolvenz jenen Geschäftsbereich, der das Unternehmen ursprünglich groß machte: Das traditionelle Film-Geschäft soll im Rahmen einer Auktion abgestoßen werden, um Geld in die Kasse holen.
Zu dem Bereich gehört nicht nur die Herstellung klassischer Foto-Filme, sondern auch der Vertrieb von Kiosken, an denen Kunden selbst Bilder entwickeln können und die Produktion von Fotopapier. Hinzu kommen einige Spezial-Fototechnologien, wie etwa Sofortbild-Materialien für Schnappschüsse.
Bevor sich die digitale Fotografie auf breiter Front durchsetzte, war Kodak mit der fraglichen Sparte weltweit der klare Marktführer. Heute macht dieses Geschäft nur noch ein Bruchteil dessen aus, was hier einst zu holen war. Allerdings werden durchaus noch einige Nischenmärkte bedient, so dass sich vielleicht doch Interessenten finden könnten.
Um der Insolvenz zu entkommen will Kodak selbst das Geschäft mit Privatkunden allerdings fast vollständig aufgeben und sich zukünftig auf Imaging-Produkte im professionellen Bereich konzentrieren. Hierzu gehören beispielsweise analoge Filme für die Filmbranche und Industrie-Drucker. Lediglich einige Drucker wird man wohl auch zukünftig für den Verbrauchermarkt produzieren.
Der Verkauf soll im Laufe des ersten Halbjahres 2013 abgewickelt werden. Das Management hofft darauf, dass es anschließend noch innerhalb des kommenden Jahres gelingen wird, das Insolvenzverfahren erfolgreich abzuschließen und das Unternehmen nach einer Reorganisation wieder gesund werden zu lassen. Viel zu lange hatte man es immerhin in der Vergangenheit versäumt, sich auf neue Entwicklungen einzustellen. Erst als die Verkaufszahlen bei Foto-Filmen sehr schnell wegsackten reagierte man, allerdings recht erfolglos. Neben dem Verkauf des Filmgeschäfts soll auch die Versteigerung von Patenten Kapital für einen Neuanfang bringen.
Bevor sich die digitale Fotografie auf breiter Front durchsetzte, war Kodak mit der fraglichen Sparte weltweit der klare Marktführer. Heute macht dieses Geschäft nur noch ein Bruchteil dessen aus, was hier einst zu holen war. Allerdings werden durchaus noch einige Nischenmärkte bedient, so dass sich vielleicht doch Interessenten finden könnten.
Um der Insolvenz zu entkommen will Kodak selbst das Geschäft mit Privatkunden allerdings fast vollständig aufgeben und sich zukünftig auf Imaging-Produkte im professionellen Bereich konzentrieren. Hierzu gehören beispielsweise analoge Filme für die Filmbranche und Industrie-Drucker. Lediglich einige Drucker wird man wohl auch zukünftig für den Verbrauchermarkt produzieren.
Der Verkauf soll im Laufe des ersten Halbjahres 2013 abgewickelt werden. Das Management hofft darauf, dass es anschließend noch innerhalb des kommenden Jahres gelingen wird, das Insolvenzverfahren erfolgreich abzuschließen und das Unternehmen nach einer Reorganisation wieder gesund werden zu lassen. Viel zu lange hatte man es immerhin in der Vergangenheit versäumt, sich auf neue Entwicklungen einzustellen. Erst als die Verkaufszahlen bei Foto-Filmen sehr schnell wegsackten reagierte man, allerdings recht erfolglos. Neben dem Verkauf des Filmgeschäfts soll auch die Versteigerung von Patenten Kapital für einen Neuanfang bringen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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