Patentausverkauf soll Kodak aus Insolvenz retten
Der Imaging-Konzern Eastman Kodak, der vor einiger Zeit Insolvenz anmelden musste, hat mit dem Ausverkauf seines Patentportfolios begonnen. Bis Mitte August soll ein entsprechender Deal abgewickelt sein und so dringend benötigtes Kapital in die Kassen des Unternehmens spülen.
Insgesamt geht es um etwa 1.100 Patente. Am 8. August soll eine Auktion des gesamten Paketes beginnen, die bis zum 13. August abgeschlossen sein soll. Wenn die Aktion aus Sicht des Unternehmens erfolgreich verläuft könnte dies bedeuten, dass man nicht mehr länger unter Gläubigerschutz agieren muss, sondern deutlich einfacher eine Sanierung angehen könnte.
Nach Angaben von Kodak sollen die Bieterrunden anonym durchgeführt werden. Lediglich der Gewinner werde letztlich bekannt gegeben. Die Vorbereitung der Auktion lief allerdings nicht wie erhofft. Kodak hatte zuvor mit Samsung und Apple gesprochen, da beide Unternehmen möglicherweise Interesse an den Patenten haben könnten. Kodak wollte eines von ihnen dafür gewinnen, die Auktion mit einem eigenen Gebot einzuleiten und damit einen Mindestpreis festzusetzen. Der Versuch war aber wohl nicht erfolgreich.
Einen weiteren Rückschlag gab es im Rahmen eines Patentprozesses gegen Apple und Research in Motion, als ein Richter der US-Handelskammer ITC ein wichtiges Patent für ungültig erklärte. Die Entscheidung ist zwar noch nicht rechtskräftig, könnte aber dafür sorgen, dass der aktuell geschätzte Wert des Patentpakets von aktuell 2,6 Milliarden Dollar noch einmal spürbar nach unten gestuft wird.
Kodak war in den letzten Jahren immer tiefer in die Krise gerutscht. Dem Unternehmen, dass die Welt der Fotografie von Beginn an maßgeblich mit geprägt hatte, war es nicht gelungen, den Wechsel vom analogen Filmgeschäft auf die digitale Fotografie erfolgreich zu meistern. Der Erfinder der Digitalkamera musste sich auf diesem Feld gegenüber der Konkurrenz geschlagen geben.
Nach Angaben von Kodak sollen die Bieterrunden anonym durchgeführt werden. Lediglich der Gewinner werde letztlich bekannt gegeben. Die Vorbereitung der Auktion lief allerdings nicht wie erhofft. Kodak hatte zuvor mit Samsung und Apple gesprochen, da beide Unternehmen möglicherweise Interesse an den Patenten haben könnten. Kodak wollte eines von ihnen dafür gewinnen, die Auktion mit einem eigenen Gebot einzuleiten und damit einen Mindestpreis festzusetzen. Der Versuch war aber wohl nicht erfolgreich.
Einen weiteren Rückschlag gab es im Rahmen eines Patentprozesses gegen Apple und Research in Motion, als ein Richter der US-Handelskammer ITC ein wichtiges Patent für ungültig erklärte. Die Entscheidung ist zwar noch nicht rechtskräftig, könnte aber dafür sorgen, dass der aktuell geschätzte Wert des Patentpakets von aktuell 2,6 Milliarden Dollar noch einmal spürbar nach unten gestuft wird.
Kodak war in den letzten Jahren immer tiefer in die Krise gerutscht. Dem Unternehmen, dass die Welt der Fotografie von Beginn an maßgeblich mit geprägt hatte, war es nicht gelungen, den Wechsel vom analogen Filmgeschäft auf die digitale Fotografie erfolgreich zu meistern. Der Erfinder der Digitalkamera musste sich auf diesem Feld gegenüber der Konkurrenz geschlagen geben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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